Gute Noten bei der Gemeindeprüfung der Stadt Ochtrup
Konjunkturdaten im Auge behalten

Ochtrup -

Im Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Ochtrup waren jetzt Vertreter der Gemeindeprüfungsanstalt zu Gast. Sie stellten die Ergebnisse einer Prüfung vor, die im Zeitraum von Oktober 2017 bis Mai 2018 durch ein vierköpfiges Prüfteam der gpaNRW in den Themenbereichen Finanzen, Schulen, Sport und Spielflächen, Verkehrsflächen sowie Informationstechnik (IT) vorgenommen worden war.

Samstag, 23.02.2019, 13:00 Uhr
Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Ochtrup empfing jetzt die Vertreter der Gemeindeprüfungsanstalt.
Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Ochtrup empfing jetzt die Vertreter der Gemeindeprüfungsanstalt. Foto: Katrin Kuhn

„Wie viele andere Kommunen in NRW auch, muss sich die Stadt Ochtrup auf Grund fehlender finanzieller Mittel mit der Haushaltskonsolidierung befassen. Nicht jede Kommune nimmt diese Aufgabe auch wirklich ernst. Umso erfreulicher ist es, mit Ochtrup eine Kommune vorzufinden, die sich mit den Empfehlungen der letzten überörtlichen Prüfung konstruktiv auseinander gesetzt und so bereits viele gute Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt hat.“ So wird die Vizepräsidentin der Gemeindeprüfungsanstalt (gpaNRW), Simone Kaspar , in einer Pressemitteilung der Stadt Ochtrup zitiert.

Im Zeitraum von Oktober 2017 bis Mai 2018 hatte ein vierköpfiges Prüfteam der gpaNRW die Themenbereiche Finanzen, Schulen, Sport und Spielflächen, Verkehrsflächen sowie Informationstechnik (IT) in Augenschein genommen. Am Anfang dieser Woche stellten Simone Kaspar sowie die Prüfgruppenleiter Dirk Hungermann und Alexander Ehrbar ihre Ergebnisse öffentlich im Rechnungsprüfungsausschuss vor.

„Die Finanzsituation hat sich gegenüber der letzten Prüfung verbessert. In einigen Jahren konnte die Stadt Ochtrup Überschüsse erwirtschaften. Die Plandaten gehen zwar davon aus, dass Ochtrup ab dem Jahr 2020 positive Ergebnisse erzielen wird. Dies ist aber in vielen Bereichen konjunkturabhängig. Insofern sehen wir die positive Entwicklung auch risikobehaftet“, erläuterte gpa-Prüfer Dirk Hungermann anhand einer Powerpoint-Präsentation im Sitzungssaal des Rathauses II.

Alexander Ehrbar stellte die wichtigsten Ergebnisse und Handlungsempfehlungen im Bereich der Informationstechnik (IT) vor. Die Kosten der Informationstechnik seien vergleichsweise niedrig, wobei sich die interne Steuerung der IT begünstigend auswirke. Positiv hervorgehoben wurde in dem Zusammenhang auch die jetzt anvisierte zentrale IT-Steuerung aller städtischen Schulen.

„Wir sehen in Ochtrup eine Stadt, die aufgrund ihrer Flächengröße und der unterschiedlichen Verwaltungsstandorte mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen, aber auch schon viel bewirkt hat. Ziel muss weiterhin bleiben, den Haushalt der Kommune nachhaltig auf gesunde Füße zu stellen und dauerhaft das Vermögen zu erhalten“, resümierten die gpa-Prüfer im Rechnungsprüfungsausschuss.

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