Bürgermeister-Treffen am Drilandsee
Auf gute Zusammenarbeit

Ochtrup -

Bei einem Treffen am Drilandsee vertieften Bürgermeister Kai Hutzenlaub und seine Amtskollegen Sonja Jürgens (Gronau) und Dr. Volker Pannen (Bad Bentheim) jetzt ihre traditionell gute Zusammenarbeit. Alle drei sind seit Jahren als Bürgermeister an der niedersächsisch-nordrhein-westfälischen Grenze aktiv.

Mittwoch, 27.02.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 13:08 Uhr
Die Bürgermeister Kai Hutzenlaub, Sonja Jürgens und Dr. Volker Pannen (v.l.) kamen zum Austausch am Drilandsee zusammen.
Die Bürgermeister Kai Hutzenlaub, Sonja Jürgens und Dr. Volker Pannen (v.l.) kamen zum Austausch am Drilandsee zusammen. Foto: Daniel Alfert

Gesprächsthema war unter anderem der Stand des Klageverfahrens gegen die Erweiterung des DOC in Ochtrup. Gronau beteiligt sich daran. Aus Bad Bentheim war zwar eine vorbereitende Untersuchung der angrenzenden Städte mitfinanziert, die darauf basierende Klage jedoch nicht unterstützt worden.

Dessen ungeachtet gut und zielführend empfinden die drei Verantwortlichen in Gronau, Ochtrup und Bad Bentheim ihre Zusammenarbeit in Sachen Tourismus. Volker Pannen möchte gerne das DOC in Ochtrup und das Rock`n`Popmuseum Gronau wie bereits den Tierpark im benachbarten Nordhorn in ein Vorteilssystem der neuen Bad Bentheimer Gästekarte einbinden – eine Idee, die bei Hutzenlaub und Jürgens auf offene Ohren stieß.

Der Anschluss der niedersächsischen Regionalbahn Regiopa an das nordrhein-westfälische Bahnnetz war ebenfalls Thema. Im Idealfall könnte so eine durchgehende Bahnverbindung zwischen Groningen und Dortmund entstehen, von der die Bevölkerung in Gronau, Ochtrup und Bad Bentheim erheblich profitieren würde.

Auch die schnelle Radwegeverbindung zwischen Ochtrup, Gronau und dem benachbarten Enschede (Radschnellweg 35) kam bei ihrem Austausch zur Sprache. Dieses innovative Ins­trument der Radverkehrsförderung nach dem niederländischen Vorbild soll es ermöglichen, ohne Umwege und lange Wartezeiten von einem Ort zum nächsten zu kommen. In den Niederlanden ist es unter anderem zur Stauvermeidung („fiets filevrij“) bereits erfolgreich umgesetzt worden.

Dazu passte die abschließende Verabredung zum „Stadtradeln 2019“, für das Hutzenlaub, Jürgens und Pannen gemeinsam mit ihrer niederländischen Bürgermeisterkollegin Cia Kroon aus Losser im August eine Radtour „rund um den Drilandstein“, den Dreh- und Angelpunkt der guten Zusammenarbeit in der Grenzregion, planen.

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