StraßenNRW überwacht die Asphaltdecke
B 70 nach Lkw-Brand wieder frei

Ochtrup -

Bis Dienstagvormittag war die B 70 nach dem Brand eines Schweinetransporters am Rosenmontag gesperrt. Jetzt ist sie wieder – wenn auch eingeschränkt – für den Verkehr freigegeben.

Dienstag, 05.03.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 14:12 Uhr
Der brennende Schweinetransporter beschädigte auch die Straße. Der 28-jährige Fahrer kam mit einem Schock ins Krankenhaus.
Der brennende Schweinetransporter beschädigte auch die Straße. Der 28-jährige Fahrer kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Foto: Jens Keblat

„Zunächst haben wir nach eingehender Prüfung die B 70 am Dienstag wieder freigegeben. Ob das so bleibt, wissen wir nicht“, erklärt Heinrich Lütke-Wenning , Sachgebietsleiter Betrieb und Verkehr bei StraßenNRW auf Anfrage dieser Zeitung. Der Brand eines Schweinetransporters am Rosenmontag hatte durch die große Hitzeentwicklung das Bitumen als Bindemittel im Asphalt herausgebrannt.

„Nun ist die Fahrbahndecke auf ganzer Breite rau und brüchig. Wir haben daher in dem Bereich zwischen der B 54 und der L 510 auf Tempo 50 herunterreguliert. Ob das reicht, müssen wir sehen“, so Lütke-Wenning. Eine Straßenbaufirma sei jetzt beauftragt, die Reparaturarbeiten durchzuführen. Das aber, so der StraßenNRW-Mitarbeiter, können einige Zeit dauern.

Lastwagen mit 112 Schweinen in Brand geraten

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  • Ein mit 176 Schweinen beladener Lastwagen ist während der Fahrt in Ochtrup in Brand geraten. Mehrere Schweine starben.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Fahrer bemerkte am Montag eine Rauchentwicklung im Motorbereich und hielt sofort an, teilte die Polizei Steinfurt mit. Die Zugmaschine geriet in Brand.

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  • Während mehrere Tiere in den Flammen verendeten, konnten sich andere, stark in Mitleidenschaft gezogen, ins Freie begeben.

    Foto: Jens Keblat
  • Um die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer auf den umliegenden Straßen zu minimieren, wurde die B 70 gesperrt.

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  • Eines der Tiere legte kurzerhand eine mehrere hundert Meter weite Strecke auf einem Acker zurück.

    Foto: Jens Keblat
  • Insgesamt verendeten 64 Tiere, der Fahrer erlitt eine Rauchgasvergiftung.

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  • Eine Beamtin schoss zudem auf drei schwer verletzte Tiere und hinderte sie so an der weiteren Flucht.

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