Verkaufsoffener Sonntag verregnete
Am liebsten im Trockenen

Ochtrup -

Das Wetter meinte es nicht besonders gut mit Ochtrups Kaufleuten. Aktionen unter freiem Himmel litten sehr unter dem Dauerregen, auch wenn sich die Akteure alle Mühe gaben. Viele Besucher von Außerhalb suchten lieber trockene Plätzchen im Einkaufszentrum.

Sonntag, 10.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 10:10 Uhr
Das Motto des Aktionssonntags nahmen diese sportlichen Damen wörtlich, die auf der Bühne an der Lambertikirche Fitnessübungen zeigten.
Das Motto des Aktionssonntags nahmen diese sportlichen Damen wörtlich, die auf der Bühne an der Lambertikirche Fitnessübungen zeigten. Foto: Rieke Tombült

Eine große Anzahl Regenschirme zog am Sonntag durch Ochtrups Innenstadt, aber vor allem durchs DOC. „Ochtrup macht fit“ veranlasste eher wenig Töpferstädter, dafür aber besonders viele Auswärtige dazu, das Sofa an diesem stürmigen Tag zu verlassen. Widerspenstig kämpfte Tanja Seppelfricke mit ihrem Sportkurs gegen das Wetter an. Die Bühne auf dem Platz an der Lambertikirche nutzten die Frauen, um sich hüpfend warm zu halten und das Publikum vom „Kettlebell-Fit“ zu überzeugen.

Ochtrup macht fit

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

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  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült
  • Unter den Unbilden des Wetters zu leiden hatte der Aktionssonntag „Ochtrup macht fit“. Aktionen unter freiem Himmel konnten gar nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. Dafür war es im DOC brechend voll.

    Foto: Rieke Tombült

Ochtrups Leinenweber ließen sich ebenfalls vom Sturm nicht unterkriegen. Frohen Mutes spazierte die Traditions-Truppe durch die Innenstadt und verteilte Äpfel, sowie (Oster-)Eier. Immer auf den Lippen: Ein fröhliches Lächeln und ein witziges, plattdeutsches Lied. „Loat‘t us singen nu up Platt van Ochtrup usse Heimatstadt ...“, hallte es da durch Ochtrups Straßen.

Und wer den Leinenwebern gerade über den Weg lief, bekam ein Schnäpschen angeboten, um sich wenigstens von Innen warm zu halten. In den Stadtkern Ochtrups lockten zudem die vielen „Foodtrucks“ aus ganz NRW. Vincenzo Urso und sein Sohn Alessio etwa brachten sizilianische Backkunst aus der Nähe Dortmunds mit. Der 38-jährige Bäcker fährt schon seit längerem nach Feierabend mit seinem Mobil herum und bietet Leibspeisen wie süße „Cannoli“ oder herzhafte „Arancini“ an. „Das Backen habe ich von meiner Mama und meiner Oma erlernt und mit der Zeit bemerkt, dass es gut bei den Leuten ankommt“, fasste der er seinen Werdegang zusammen.

Wem es unter offenem Himmel doch zu ungemütlich wurde, der flüchtete in die Geschäfte ins DOC. Dort erwarteten die Kunden diverse Unterhaltungskünstler. Die Aufmerksamkeit der Masse zog der Clown Jack auf sich. Luftballontiere und kleine Missgeschicke verzaubern sowohl Jung als auch Alt.

Stichwort Generationen: Die Marketing-Managerin Marion Wigger weiß nach vielen verkaufsoffenen Sonntagen vor allem eines:  „Es kommen immer gerne Familien mit Kindern an solchen Tagen. Daran passen wir unser Angebot auch an.“ Während Mama und Papa nämlich gerade durch die Läden bummelten, spielten Arne und Julian beispielsweise draußen am Kicker. Die beiden Brüder hatten keine Lust auf Shoppen und duellierten sich lieber im Tischfußball.

Im Laufe des Nachmittags mussten die Regenschirme immer wieder aufgespannt werden. Die Kaufleute werden nach dem verregneten Auftakt der diesjährigen Aktionstage sicherlich darauf setzen, dass beim nächsten Aktionssonntag besseres Wetter herrscht und noch mehr Eingesessene und Auswärtige von den vielseitigen Ideen in Ochtrup profitieren.

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