Caritaswerkstatt Ochtrup
Förderverein unterstützt unbürokratisch

Ochtrup -

Zur Mitgliederversammlung hatte jetzt der Förderverein der Caritaswerkstätten Langenhorst in die Räume an der Waldstraße 15 eingeladen.

Donnerstag, 11.04.2019, 08:00 Uhr
„Probleme mit Versicherungsdeckungen für Menschen mit Behinderungen“ lautete das Thema eines Referats bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Caritaswerkstätten.
„Probleme mit Versicherungsdeckungen für Menschen mit Behinderungen“ lautete das Thema eines Referats bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Caritaswerkstätten. Foto: Martin Weßling

Die Zusammenkunft eröffnete Gerd Eggesieker von der Versicherungsmaklergruppe Ecclesia aus Detmold mit einem Referat zum Thema „Probleme mit Versicherungsdeckungen für Menschen mit Behinderungen“. Viele Fragen seitens der Besucher zeugten von der Wichtigkeit des Themas, so die Veranstalter in ihrer Mitteilung.

Im Bericht des Vorstandes von Leo Winninghoff wurde deutlich, dass es schwierig ist, die Mitgliedsanzahl zu erhöhen, da durch die Zahl der Abgänge die Neuzugänge zum großen Teil wieder „aufgebraucht“ werden. So hat sich die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr nur um zwei Personen erhöht.

Kassier Günther Probst informierte über die Förderungen in 2018. Die Gesamtsumme betrug im vergangenen Jahr 12 000 Euro. Zudem erhielt der Verein von Gerichten zugewiesene Strafgelder in Höhe von 4 000 Euro. In diesem Jahr wurden bereits rund 9 000 Euro ausgegeben.

Werkstattleiter Alexander Lürwer gab anschließend einen Überblick über die Neuerungen im Werkstattbereich. Es wurden wieder neue Maschinen angeschafft. Das Kantinenessen wird in Zukunft vom Amt für Grundsicherung bezahlt. Ob dadurch zusätzliche Kosten für die Personen, die keine Grundsicherung erhalten, anfallen, steht noch nicht fest, so der Förderverein weiter. Urlaubsmaßnahmen werden ab der zweiten Jahreshälfte in Zusammenarbeit mit dem Familienunterstützenden Dienst durchgeführt. Einig waren sich alle über die Wichtigkeit des Fördervereins, der unbürokratisch notwendige Dinge unterstützen kann, die über den normalen Weg nicht vom Landschaftsverband, den Krankenkassen- oder Pflegekassen gefördert werden.

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