Ausbau der Bahnhofstraße
Anliegerwunsch nach Kommunikation

Ochtrup -

Die südliche Bahnhofstraße soll ausgebaut werden. Dazu hatte die Stadt Ochtrup am Dienstagabend die Anlieger – eine Vielzahl von ihnen sind Kaufleute – zu einer Versammlung eingeladen. Den Anliegern lag vor allem einer gute Kommunikation und Information während der Bauphase.

Donnerstag, 11.04.2019, 05:00 Uhr
Der südliche Teil der Bahnhofstraße soll zeitnah ausgebaut werden. Am Dienstagabend fand dazu eine Anliegerversammlung statt.
Der südliche Teil der Bahnhofstraße soll zeitnah ausgebaut werden. Am Dienstagabend fand dazu eine Anliegerversammlung statt. Foto: Steven

An der geänderten Aufstellung von Tischen und Stühlen im Sitzungssaal des Rathauses II konnte es am Dienstagabend eigentlich nicht gelegen haben. Anliegerversammlungen zum Ausbau von Straßen finden dort meistens im großen Tisch-Rechteck statt und meistens sind die Bürger diskussionsfreudig und es geht mitunter stark bewegt zu. Als am Dienstagabend der Ausbau der Bahnhofstraße zwischen Pottbäckermarkt und Professor-Gärtner-Straße auf der Tagesordnung stand, war es eher entspannt.

Dazu trug ebenso bei, dass die Erste Beigeordnete der Stadt Ochtrup, Birgit Stening, zu Beginn erwähnte, dass bekanntermaßen bei dem erneuten Ausbau dieses Teils der innerstädtischen Fußgängerzone die Anlieger nicht erneut zur Kasse gebeten werden können. Die Planungen, die Fenna van Lessen vom münsterischen Planungsbüro NTS erläuterte, erschienen nachvollziehbar und werden in der Ausführungsgestaltung den Eindruck vom neuen Lambertikirchplatz aufnehmen. Nur könnte es an der Bahnhofstraße grüner werden.

Bei der Auswahl „vernünftiger“ Bäume (Größe, Laubaufkommen) soll auf Pflege ebenso geachtet werden wie bei der Gestaltung der Pflanzinseln, die nicht zum Müllabwerfen und als Hunde-Klo taugen sollten. Da, wo möglich und gewünscht, können Stufen und Schwellen zu den Ladenlokalen hin verschwinden. Einige zusätzliche Ruhebänke laden demnächst zum Verweilen ein und bei den Pflasterarbeiten ließe sich die ehemalige Konrad-Kirch-Passage zum dahinterliegenden Parkplatz nach Meinung der Anwesenden einbeziehen.

Die Stadtwerke werden bei den Kanalsanierungsmaßnahmen Techniken einsetzen, die „wüste“ Erdarbeiten vermeiden. Hauptsächlicher Diskussionspunkt der abschnittweise umzusetzenden Ausbauplanung waren Forderungen der Anlieger nach transparenter Information und Kommunikation über die zu erwartenden Einschränkungen.

Die Zahl der Pkw-Stellflächen wird nicht reduziert und die Stadt hat bereits eine Lösung in petto, wenn der Bereich am K+K-Markt angegangen wird. Der hinter dem Markt befindliche Parkplatz muss dann vorübergehend anders angefahren werden.

Am Ende wurde dann noch einmal die eindringliche Bitte von den Anliegern formuliert, eine erträgliche Bauzeitplanung nicht nur vorzulegen, sondern auch einzuhalten.

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