Lesung von Norbert Nientiedt
„Das Leben liefert mir die besten Geschichten

Ochtrup -

„Das Leben liefert mir die Geschichten.“ Das betonte Norbert Nientiedt jetzt bei seiner Lesung im Clemens-August-Heim. Seinen Zuhörerinnen verriet er dabei, wo der Schlüssel für die Lösung vieler Probleme liege.

Mittwoch, 17.04.2019, 11:00 Uhr
Norbert Nientiedt stieß mit den Episoden aus seinem Buch „Tu doch was!“ auf großes Interesse.
Norbert Nientiedt stieß mit den Episoden aus seinem Buch „Tu doch was!“ auf großes Interesse. Foto: Frauenbund

Der ehemalige Lehrer und Schulseelsorger an der Hildegardisschule Münster, der vom Frauenbund dazu eingeladen worden war, trug aus seinem Buch „Tu doch was!“ Begegnungen aus dem Alltag vor – nach seinem ersten Buch „Komm steh auf!“ das zweite einer auf drei Bände angelegten Trilogie.

Da ist die Frau, die im Bus fünf junge Männer zurechtweist, als diese eine ältere Mitfahrerin bedrohen und beleidigen. Oder ein Mann, der in einer Hamburger U-Bahnstation einen Kiosk – außen mit großen Ohren drapiert – eröffnet, in dem er anbietet, den Menschen täglich von 9.30 bis 15 Uhr einfach nur zuzuhören. Und da ist die Reisende, die Nientiedt im Zug nach München trifft. Sie ist unterwegs, um den bei ihr vermuteten Gehirntumor abklären zu lassen. Über ein Lied von Leonard Cohen kommen sie ins Gespräch. Darin heißt es: „In allem ist ein Bruch, aber nur durch ihn kommt das Licht hinein.“ Nach der guten Diagnose durch einen Spezialisten gewinnt die Frau Kraft und Zuversicht, ihren Traum vom Familienleben auf dem Bauernhof zu verwirklichen.

Lebendig und mitreißend schilderte der Münsteraner acht der insgesamt 52 in seinem Buch gesammelten wahren Begegnungen und ließ die Anwesenden darin eintauchen. Die Geschichten sollten, so Nientiedt, die Zuhörenden ermutigen, aktiv zu werden und etwas zu verändern. Denn der Schlüssel für die Lösung vieler Probleme und das Streben nach Glück liege in jedem selbst. So seien die Menschen dem in ihnen schlummernden Geheimnis auf der Spur, das die Christen Gott nennen.

Zwischen den Lesestücken spielte Thomas Lischik, Organist und Chorleiter der St. Lamberti-Gemeinde, auf dem Klavier gefühlvoll bekannte Titel, die die Stimmung der Begegnungsepisoden aufnahmen.

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