Breite Solidarität für die Initiative „Maria 2.0“
„Es ist lange fünf vor zwölf“

Ochtrup -

Schwer beeindruckt waren die Mitglieder der kfd am Samstagabend ob der Unterstützung und Solidarität, die ihnen bei der Aktion „Maria 2.0“ entgegengebracht wurde. Sie hatten zum Kirchenstreik aufgerufen und etwa 150 Frauen und Männer verließen mit ihnen die Vorabendmesse St. Marien, um draußen einen Wortgottesdienst zu feiern und der Forderung nach einer Erneuerung der Kirche Nachdruck zu verleihen.

Montag, 13.05.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 15:02 Uhr
Etwa 150 Frauen und Männer zeigten sich am Samstagabend mit der Aktion „Maria 2.0“ solidarisch. Gemeinsam feierten sie, nachdem sie symbolisch die Marienkirche und den Gottesdienst verlassen hatten vor der Kirche einen Wortgottesdienst.
Etwa 150 Frauen und Männer zeigten sich am Samstagabend mit der Aktion „Maria 2.0“ solidarisch. Gemeinsam feierten sie, nachdem sie symbolisch die Marienkirche und den Gottesdienst verlassen hatten vor der Kirche einen Wortgottesdienst. Foto: Martin Fahlbusch

Nein, das war kein ganz normaler Vorabendgottesdienst am Samstagabend in der Marienkirche. Und das war auch gut so. Auch in der Töpferstadt haben sich viele Frauen der Initiative „ Maria 2.0“ angeschlossen, die weibliche Mitglieder der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Münster angestoßen haben. Die Aktion bemüht sich um eine breite Solidarität für die Forderungen nach menschengerechten Veränderungen in verkrusteten und vertuschenden kirchlichen Strukturen. So soll unter anderem ein Brief mit klaren Positionsbestimmungen an Papst Franziskus verfasst werden.

„Mit den Mitteln eines Kirchenstreikes wollen wir denjenigen, die für die Sache Jesu in der Kirche trotz aller Unerhörtheiten mit dem Herzen dabei sind, eine Stimme verleihen“, so Birgit Potthoff von der Frauengemeinschaft. Vor dem Gottesdienst hatte sie mit Jutta Merselt die Forderungen noch einmal zusammengefasst. So dürfe es kein Amt mehr für diejenigen in der Kirche geben, die andere an Leib und Seele geschändet oder diese Taten geduldet oder vertuscht haben. Dies seien Fälle für weltliche Gerichtsbarkeit und Strafverfolgung. „Es ist lange die Zeit gekommen, da Frauen endlich der Zugang zu allen Ämtern in der Kirche gebührt“ so Birgit Potthoff weiter. Und dies müsse mit der Aufhebung des Pflichtzölibats und der Erneuerung der kirchliche Sexualmoral einhergehen, die lebens- und menschennah sein müsse.

„Diese Aktion richtet sich nicht gegen unsere Pfarrgemeinde, sondern will deutlich machen, dass es lange fünf Minuten vor zwölf in unserer Kirche ist“, hob Pastoralreferentin Anna-Maria Trockel hervor. Nach der Lesung, die übrigens aus der Geheimen Offenbarung des Johannes stammte und in der es heißt „Sie kommen aus großer Bedrängnis“, luden die Aktionsverantwortlichen die Gemeinde ein, aufzustehen, die Kirche zu verlassen, einen Wortgottesdienst vor den Kirchtüren zu feiern, um so ein Zeichen zu setzen.

Die Frauen in der katholischen Kirche fordern eine Erneuerung der Institution Kirche. Vor der Marienkirche wurden am Samstagabend Unterschriften gesammelt.

Die Frauen in der katholischen Kirche fordern eine Erneuerung der Institution Kirche. Vor der Marienkirche wurden am Samstagabend Unterschriften gesammelt. Foto: Martin Fahlbusch

Pastor Bernd Haane machte in seiner Gottesdienstbegrüßung aus seiner Ratlosigkeit und Zerrissenheit keinen Hehl. „Wir sind eingeladen, im Andenken an Leben und Sterben Jesu Christi gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Unter uns sind Familien, die ihrer Verstorbenen gedenken wollen. Und dann sind da die wichtigen Forderungen der Aktion Maria 2.0. Ich weiß im Moment nicht, wie man das lösen kann. Mein Platz ist hier in der Kirche“, so der Geistliche.

Nach der Lesung erhob sich ein großer Teil der Gottesdienstbesucher – unter ihnen ganz viele Frauen, aber auch einige Männer – und taten den geforderten solidarischen Schritt. Weit über 150 Christen feierten dann auf dem Kirchplatz einen beeindruckenden Wortgottesdienst, der sich thematisch an den Anliegen der Aktion Maria 2.0 orientierte. Die Organisatorinnen waren regelrecht „geflasht“ – wie man das heute wohl neudeutsch formuliert. „Wir hatten optimistisch 50 kleine Liederhefte gedruckt. Die reichen nie“, freute sich Jutta Merselt über so viel Zuspruch. Mit Bedacht, aber deutlich sangen und betete die Teilnehmer vor den Kirchentüren im Sonnenschein. Ein beeindruckendes und inhaltlich starkes Bild.

Solidarität für Maria 2.0 in Ochtrup

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  • Mit einem eindrucksvollen Auszug aus der Vorabendmesse in St. Marien und einem sich klar positionierenden Wortgottesdienst vor den Kirchentüren zeigten sich am Samstagabend etwa 150 Frauen und Männer in Ochtrup solidarisch mit der Aktion "Maria 2.0", die eine Erneuerung der Institution Kirche fordert.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Mit einem eindrucksvollen Auszug aus der Vorabendmesse in St. Marien und einem sich klar positionierenden Wortgottesdienst vor den Kirchentüren zeigten sich am Samstagabend etwa 150 Frauen und Männer in Ochtrup solidarisch mit der Aktion "Maria 2.0", die eine Erneuerung der Institution Kirche fordert.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Mit einem eindrucksvollen Auszug aus der Vorabendmesse in St. Marien und einem sich klar positionierenden Wortgottesdienst vor den Kirchentüren zeigten sich am Samstagabend etwa 150 Frauen und Männer in Ochtrup solidarisch mit der Aktion "Maria 2.0", die eine Erneuerung der Institution Kirche fordert.

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  • Mit einem eindrucksvollen Auszug aus der Vorabendmesse in St. Marien und einem sich klar positionierenden Wortgottesdienst vor den Kirchentüren zeigten sich am Samstagabend etwa 150 Frauen und Männer in Ochtrup solidarisch mit der Aktion "Maria 2.0", die eine Erneuerung der Institution Kirche fordert.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Mit einem eindrucksvollen Auszug aus der Vorabendmesse in St. Marien und einem sich klar positionierenden Wortgottesdienst vor den Kirchentüren zeigten sich am Samstagabend etwa 150 Frauen und Männer in Ochtrup solidarisch mit der Aktion "Maria 2.0", die eine Erneuerung der Institution Kirche fordert.

    Foto: Martin Fahlbusch

Das theologisch vielleicht vermeintliche Problem der „Eucharistie“ suchten die Organisatorinnen umsichtig mit der Idee des gemeinsamen Brotbrechens und Teilens zu lösen, denn die Symbolik des Brotbrechens wird in vielen Passagen des Neuen Testaments belegt.

Wie der Aufruf zum einwöchigen, eher symbolischen Kirchenstreik, gestaltet werde, bleibe jedem selbst überlassen. „Einige Kirchenchöre werden beispielsweise nicht proben, andere werden den Kirchenraum als Zeichenhandlung nicht betreten, andere wiederum ihr ehrenamtliches Engagement ruhen lassen. Die Entscheidung kann jeder für sich treffen in einer Kirche, die von Hoffnung, Gemeinsamkeit und Gerechtigkeit getragen sein muss“, sagte Anna-Maria Trockel.

Solidarisch m it der Aktion „Maria 2.0“ verließen zahlreiche Frauen, aber auch Männer am Samstagabend die Vorabendmesse in St. Marien.

Solidarisch m it der Aktion „Maria 2.0“ verließen zahlreiche Frauen, aber auch Männer am Samstagabend die Vorabendmesse in St. Marien. Foto: Martin Fahlbusch

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