Arndt-Brauer besucht Caritaswerkstätten
Neue Gesetze mit Betroffenen diskutiert

Ochtrup -

Zu einem Austauschgespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer und der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Sarah Lahrkamp hatten der Werkstattrat der Caritaswerkstätten Langenhorst als Vertretung der behinderten Beschäftigten, der Geschäftsführer der Tectum Caritas, Gregor Wortmann, und Werkstattleiter Alexander Lürwer in das Café Knitterfrei eingeladen.

Donnerstag, 06.06.2019, 16:36 Uhr
Ingrid Arndt-Brauer (4.v.l.) und die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sarah Lahrkamp (2.v.l.) besuchten den Werkstattrat der Caritaswerkstätten Langenhorst.
Ingrid Arndt-Brauer (4.v.l.) und die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sarah Lahrkamp (2.v.l.) besuchten den Werkstattrat der Caritaswerkstätten Langenhorst. Foto: Kornelia Ruhkamp

Dort wurde über das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Anpassung der Berufsbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes (BABAbgAnpG), welches auch Auswirkung auf die Finanzierung der Werkstattentgelte haben könnte, diskutiert. Die Beschäftigen verdeutlichten, welche konkreten Auswirkungen verschiedene Gesetzesvarianten auf die Situation in den Caritaswerkstätten haben könnten, heißt es in einer Pressemitteilung. Arndt-Brauer zeigte großes Verständnis. Sie betonte, dass das Gesetzgebungsverfahren noch nicht so weit fortgeschritten sei und der Gesetzestext noch geändert werden könne. Sie versprach, mit den Fachkollegen ihrer Fraktion zu reden und eine Rückkoppelung an die Gesprächsrunde zu geben.

Ingrid Arndt-Brauer und Sarah Lahrkamp nutzten die Gelegenheit, das Café Knitterfrei, den Werkstattladen und die Heißmangel genauer in Augenschein zu nehmen. Gregor Wortmann erläuterte bei dem Rundgang die Anfänge von der Planung bis zur Eröffnung des Cafés im Jahr 2014. Zusammen mit der Bücherei St. Lamberti und dem Familienunterstützenden Dienst der Tectum Caritas wurde ein tragfähiges Gesamtkonzept für das ehemalige Ladenlokal entwickelt.

Nach fünfjährigem Betreiben hat sich diese Initiative zu vielfältigen, inklusiven Arbeitsplätzen entwickelt. „Das Knitterfrei wendet sich an den selbstständigen Personenkreis, um die Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes zu erproben und im besten Fall Personen mit einer Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln“, erläuterte Lürwer. Er ist stolz darauf, dass sich das Café als Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Aus allen Abteilungen der Werkstatt hätten man im vergangenen Jahr bereits drei Personen in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln können, so Lürwer weiter.

Bei ihrem Rundgang konnten Arndt-Brauer und Lahrkamp einen Einblick bekommen, wie gut Werkstattladen, Heißmangel und das Café, das gut besucht war, laufen. „Eine tolle Sache“, fand Arndt-Brauer lobende Worte beim Abschied.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6670783?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
463 neue Plätze in Kitas und Tagespflege - weiterer Ausbau nötig
Bei der Betreuung der unter dreijährigen Kinder muss die Stadt die Betreuungsquote weiter nach oben schrauben.
Nachrichten-Ticker