Jahreshauptversammlung der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG)
Die Seele erkennen und umsorgen

Ochtrup -

„Jede Stadt hat ihre unverwechselbare Seele“, meinte Vorsitzender Norbert Bierbaum-Hillejan jetzt auf der Jahreshauptversammlung der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG). Diese Seele zu erkennen und zu umsorgen, sei eine wichtige Aufgabe der ISG – womit sich die Mitglieder auch als „Stadtseelsorger“ im etwas anderen Sinne bezeichnen ließen.

Donnerstag, 13.06.2019, 09:00 Uhr
Vertraute und neue Gesichter bei der ISG-Versammlung: (v.l.) Johannes Bierbaum, Hermann Lastring, Franz Ruhwinkel, Vorsitzender Norbert Bierbaum-Hillejan, Hermann-Josef Stascheit, Norbert Viefhues, Johannes Ehling, OST-Geschäftsführerin Karen Jungkamp und Bürgermeister Kai Hutzenlaub.
Vertraute und neue Gesichter bei der ISG-Versammlung: (v.l.) Johannes Bierbaum, Hermann Lastring, Franz Ruhwinkel, Vorsitzender Norbert Bierbaum-Hillejan, Hermann-Josef Stascheit, Norbert Viefhues, Johannes Ehling, OST-Geschäftsführerin Karen Jungkamp und Bürgermeister Kai Hutzenlaub. Foto: Katrin Kuhn

Dabei sind es oft die scheinbar einfachen Dinge, derer sich die ISG annimmt. Denn gerade sie sind es, die eine Stadt lebens- und liebenswert erscheinen lassen – eben ihre Seele ausmachen. Davon ließ Bierbaum-Hillejan einige Beispiele aus dem vergangenen Jahr Revue passieren und gab zugleich einen Ausblick auf ihre Fortsetzung: von Blumenkübeln und Bänken über Spielgeräte bis hin zu Märchen- und Bastelangeboten in Kooperation mit dem Ochtruper Mini-Weihnachtsmarkt.

Sich für die verschiedenen Projekte weiterhin mit Herzblut und den verfügbaren liquiden Mitteln einsetzen zu wollen, war einhelliger Tenor in der offenen Diskussionsrunde über die Existenzberechtigung des Vereins jetzt und in Zukunft.

Sinn und Notwendigkeit der ISG als bürgerschaftliche Interessengemeinschaft für die Stadt wurde damit an dem Abend ebenso klar bestätigt wie ihr Vorstand bei den turnusgemäßen Wahlen. Einstimmig wiedergewählt wurden Norbert Bierbaum-Hillejan als Vorsitzender, Franz Ruhwinkel und Michael Lahrkamp (Stellvertreter). Johannes Ehling tritt die Nachfolge für Norbert Viefhues an.

Traditionsgemäß war auch eine Delegation der Stadtverwaltung vertreten, um aktuelle innerstädtische Projekte vorzustellen. Bürgermeister Kai Hutzenlaub schlug einen großen Bogen von der Verkehrssituation über Wohnbauprojekte bis zum neu geplanten Rathaus. Die jetzt ins Leben gerufene Stadtmarketing-GmbH stellte deren neue Geschäftsführerin Karen Jungkamp vor.

Lebendig war die Diskussion um die zwei Meter hohe „Nachtigall“-Skulptur am Valverde-Platz, deren künftigen Ort sich die ISG gut in der Mitte des neuen Stadthallenkreisels vorstellen kann. Der jetzt vor dem Töpfereimuseum befindliche Krautwaldbrunnen könnte seinerseits dafür den Standort am Valverde-Platz (mit Wasseranschluss) beziehen.

Claudia Werremeier vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt erläuterte die neue Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt, die für den kommenden Advent erweitert wird. Auch die getöpferten blauen Wegesteine, die mit finanzieller Unterstützung der ISG zwischen DOC und Kirchplatz angebracht sind, sollen systematisch ergänzt werden. Das Projekt ist kombiniert mit dem Hörstationen-Netz, das mit Unterstützung der ISG ausgebaut werden soll. Ein optisches Pendant zu den Audio-Stelen könnten in Zukunft „mobile Galerien“ in Form von künstlerischen Stellwänden im öffentlichen Raum bilden.

Für den Erhalt des Hauses Hues mit seiner historischen Fassade will sich die ISG ebenso einsetzen wie für den Erhalt der Marienkirche. Das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, wird voraussichtlich nicht mehr lange als Gottesdienststätte genutzt und könnte dann für kulturelle Zwecke dienen, so die Idee der ISG.

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