Verkehrsberuhigung am Jückweg
Viele Bäume und „wildes Parken“

Ochtrup -

Eifrig diskutiert wurde am Donnerstagabend im Bauausschuss über die Verkehrsberuhigung des Jückwegs. Bis zur Fertigstellung des Kreisverkehrs an der Stadthalle hatte die Straße als Umleitungsstrecke gedient. Deshalb waren die verkehrsberuhigenden Maßnahmen dort zurückgebaut worden. Das soll sich nun wieder ändern.

Samstag, 29.06.2019, 07:00 Uhr
Bis vor kurzem war der Jückweg noch eine Umleitungsstrecke. Nun soll die Verkehrsberuhigung dort wiederhergestellt werden – jedoch anders als zuvor.
Bis vor kurzem war der Jückweg noch eine Umleitungsstrecke. Nun soll die Verkehrsberuhigung dort wiederhergestellt werden – jedoch anders als zuvor. Foto: Anne Steven

Zunächst informierte Bauamtsleiterin Karin Korten darüber, dass die vorherigen Bauminseln gegenüber der Einmündungsstraßen nicht mehr zulässig seien. Die Stadt schlug vor, unter der Maßgabe Einfahrten und Rettungswege freizuhalten, am Jückweg Parkflächen auszuweisen und so ein Verkehrsberuhigung zu erreichen.

Bereits im Vorfeld war von Claudia Fremann (FWO) aber die Frage an die Verwaltung herangetragen worden, ob die Verkehrsberuhigung nicht auch durch Bäume erreicht werden könne. „Das geht, kostet aber Parkplätze“, machte Korten deutlich. Die Planung sah nun vier statt der vorherigen drei Bäume zwischen den Parkflächen vor. Gegebenenfalls müssten die Parkplätze zudem abgepollert werden, so Korten.

Die Variante mit Bäumen kam im Ausschuss besser an als der erste Vorschlag. „Warum nur vier Bäume? Pflanzt doch Bäume statt Poller“, forderte Grünen-Fraktionschef Franz Scheipers gar. Vincent ten Voorde gab zu bedenken: „Wenn die Strecke irgendwann wieder als Umleitung herhalten muss, müssen die Bäume wieder gefällt werden. Dann ist das Gejammer groß.“ Hermann Holtmann erinnerte daran, dass den Anliegern damals versprochen worden sei, Neupflanzungen vorzunehmen. Zum Thema Parkflächen war er einer Meinung mit Martin Grave. „Die muss man doch nicht ausweisen.“

Einstimmig votierte der Ausschuss schließlich dafür, den Anliegern eine Verkehrsberuhigung nur mit Bäumen vorzustellen. Der Konsens: Zunächst sollen nur Bäume gepflanzt werden. Wenn das „wilde Parken“ nicht funktioniere, soll nachjustiert werden. Die Gesamtplanung müsse ohnehin noch mit der Straßenverkehrsbehörde abgesprochen werden, so Korten.

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