Ausstellung „Kultur- und Schule“-Projekt
Ein neuer Blick auf die Stadt

Ochtrup -

Mit den Veränderungen im Stadtbild habensich Haupt- und Realschüler in diesem Schuljahr intensiv beschäftigt. Begleitet wurde sie bei ihrer künstlerischen Dokumentation von den Fotografen Dieter Blase. Die Ergebnisse der Arbeit sind jetzt in der Sparkasse zu sehen.

Dienstag, 02.07.2019, 08:00 Uhr
Schüler der Haupt und der Realschule haben gemeinsam mit dem Fotografen Dieter Blase (r.) Veränderungen im Stadtbild fotografisch und zeichnerisch dokumentiert. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeit sind jetzt in den Räumen der Sparkasse zu sehen, was nicht nur Mitarbeiterin Barbara Plenter (l.) besonders freut.
Schüler der Haupt und der Realschule haben gemeinsam mit dem Fotografen Dieter Blase (r.) Veränderungen im Stadtbild fotografisch und zeichnerisch dokumentiert. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeit sind jetzt in den Räumen der Sparkasse zu sehen, was nicht nur Mitarbeiterin Barbara Plenter (l.) besonders freut. Foto: Marion Fenner

„Ein richtig gutes Foto entsteht im Kopf“, ist Bodo Richter , Kunstlehrer an der Städtischen Gemeinschaftshauptschule, überzeugt. Den Blickwinkel schulen und einmal nicht das Offensichtliche in Szene setzten, das haben einige seiner Schüler gemeinsam mit Acht- und Neuntklässlern aus der Städtischen Realschule in diesem Schuljahr im Kunstunterricht umgesetzt.

„Kultur- und Schule“ lautet der Name des Projekts, das in diesem Fall von dem Profi-Fotografen Dieter Blase begleitet wurde. Von der Realschule war Kunstlehrerin Linda Wagner mit von der Partie. „Unterstützt wird das ,Kultur- und Schule-Projekt‘ vom Land NRW, von der Stadt und auch von der Schule“, erklärt die Leiterin der Realschule, Doris Nollen Kuhlbusch.

Stadtarchiv

Die Mädchen und Jungen waren dabei den Veränderungen im Stadtbild auf der Spur. Und davon gibt es in Ochtrup eine Menge. Deshalb ist Blase mit den Schülern zunächst ins Stadtarchiv gegangen. Um Veränderungen festzustellen, sei es wichtig, zu wissen, wie es früher ausgesehen hat, so Blase.

Nicht alle Schüler sind Ochtruper – für sie war vieles völlig neu. „Es war trotzdem sehr spannendend“, erklärt Thorsten Heim, der aus Wettringen kommt.

Der Wandel von der Textilindustrie zur Einkaufsstadt am Beispiel des DOC war ein Thema, dem sich eine Gruppe gewidmet hatte. Beim Fotografieren ging es darum, architektonische Besonderheiten, aber auch ungewöhnliche Blickrichtungen zu zeigen. Das konnte im Geschäft auch schon einmal ein Stapel Pullover oder eine Spiegelung auf einem Glastisch sein.

Mir war es wichtig, dass die Schüler sich Gedanken darüber machen, was sie fotografieren.

Dieter Blase

„Mir war es wichtig, dass die Schüler sich Gedanken darüber machen, was sie fotografieren“, erklärt Blase. Dabei komme es bei diesem Projekt nicht auf die Technik an, denn alle Teilnehmer durften ihr Smartphone nutzen. Die Auswahl des Motiv sei wichtig. Es gehe darum, nicht wahllos Bilder zu schießen, die hinterher allzu oft wieder gelöscht werden, sondern sich Gedanken über die Bildgestaltung zu machen. Richtig hinschauen und erkennen seien dafür wichtige Voraussetzungen.

Architektur

Einige Schüler haben sich intensiv mit der Architektur verschiedener Gebäude beschäftigt. Andere haben sich Straßen und Plätzen gewidmet. Was bei diesem Projekt herausgekommen ist, kann derzeit in den Räumen der Sparkasse angeschaut werden.

Barbara Plenter, zuständig für Marketing bei der Verbund-Sparkasse Emsdetten/Ochtrup, freut sich, dass die Schüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeit dort jetzt zeigen. „Viele Kunden bleiben stehen, schauen und überlegen, was dort zu sehen ist oder wo welches Gebäude steht.“

Die Ausstellung kann noch bis zum 12. Juli (Donnerstag) während der Öffnungszeiten der Sparkasse angeschaut werden.

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