Glasfaserausbau im Innenbereich
Jetzt geht es mit allen Mitteln um die 40 Prozent

Ochtrup -

40 Prozent – das ist in den nächsten drei Monaten die magische Zahl. Zumindest, wenn es um die Deutsche Glasfaser und um Ochtrup geht.

Freitag, 05.07.2019, 06:00 Uhr
Die Glasfasertechnologie soll auch im Innenstadtbereich zur Verfügung stehen.
Die Glasfasertechnologie soll auch im Innenstadtbereich zur Verfügung stehen. Foto: Deutsche Telekom

Das Unternehmen mit Sitz in Borken hat sich in der Region einen Namen im Ausbau der zukunftsorientierten Glasfasertechnologie für schnelles Internet gemacht. „Wir bauen ein privatwirtschaftlich motiviertes und offenes Netz für den jeweiligen Ort, das den Weg in die weitere digitale Zukunft öffnet und datenschneller ist als die am Markt befindlichen Technologien, die auf Kupferleitungen setzen oder am Kabel orientiert sind“, erläutert Christof Martin Milek , Projektmanager im Vertrieb des Unternehmens für Glasfaserhausanschlüsse im Pressegespräch am Mittwochabend in der Gaststätte Brinck­wirth.Diese versprochenen Segnungen werden nur dann auf die Töpferstädter niedergehen, wenn sich in der am Samstag (6. Juli) beginnenden und am 28. September endenden Nachfragebündelungsphase 40 Prozent der etwa 5 200 Haushalte in allen sieben Polygomen, die man wie Netze über innerstädtische Wohngebiete gelegt hat und die man am Ende zusammen betrachtet, für einen Umstieg entscheiden. „Wir sind an diesem Kooperationsvertrag interessiert. Sollte dieses Quorum erreicht werden – und nur dann – sorgt die Deutsche Glasfaser für einen nahezu flächendeckenden Ausbau im Innenstadtbereich“, betonte Bürgermeister Kai Hutzenlaub .

Internetsurfen mit Lichtgeschwindigkeit, die wachsenden Anforderungen an hohen Datentransport oder die angesagten Smart-Techologien (von Sicherheit bis zur Heizungssteuerung) flüssiges Audio- oder TV-Streaming in höchster Auflösung – der Anschluss an ein Glasfasernetz ist entscheidend für die langfristige Attraktivität von Städten als Wohn- und Heimatort.

„Wir sorgen für Zukunftstechnologie, die man mit Vektor- oder Supervektortechnik im Geschwindigkeitsvergleich nicht erreichen kann. Wir machen erst einmal ein Angebot für 24 Monate. Danach werden die Karten neu gemischt. Das sind beispielsweise in unserem mittleren Produktangebot (400 Mbit Download / 200 Mbit Upload / dt. Festnetzflat) rechnerisch monatlich rund 38 Euro. Wer mehr will und braucht (z.B. TV oder Allnetflat) zahlt mehr. Wer weniger benötigt, weniger. Diejenigen, die in den drei Abfragebündelungsmonaten mit einem unterschriebenen Auftrag dabei sind, zahlen keine Kosten für einen Hausanschluss (später wird der ab etwa 750 Euro kosten), hat eine Aktivierungsgebühr von 70 Euro zu begleichen und wir wühlen auch keine Vorgärten um, wenn wir die Leitung unterirdisch bis ins Haus mit Anschlusskasten legen. Und die bleibt da, auch wenn man sich später gegen uns entscheidet“, betont Christof Milek – und legt nach: „Sollte es Restlaufzeiten bei anderen Anbietern geben, kostet unser Anschluss solange nichts, falls er schon gebaut ist, und wir kümmern uns um Ummeldung und Rufnummernmitnahme. Bei positiver Nachfragebündelung sollten wir in einem Jahr alles gebaut haben. “

Glasfasertechnologie ist für den Deutsche-GlasfaserMann ein wichtiger infrastruktureller Schritt im Gemeinwesen, um nicht zu den Verlierern im digitalen Europa zu gehören. „Deutschland hinkt da im Moment ganz schön hinterher“, so Milek.

Die Deutsche Glasfaser will mit Briefen, Flyern und Materialien alle Informationskanäle bespielen, zu Interessenten ins Haus kommen und in der nächsten Wochen vier Informationsveranstaltungen anbieten. Auf dem Edeka-Parkplatz wird ein Info-Container aufgestellt, in dem man sich beraten lassen kann.Wie gesagt: Es geht mit allen Mitteln um die 40 Prozent.

Info-Termine:

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Montag, 8. Juli, 19 Uhr; Gaststätte Kapellenhof;

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Dienstag, 9. Juli, 19 Uhr, Stadthalle Ochtrup;

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Mittwoch. 10. Juli, 19 Uhr, Gaststätte „Happens Hof“;

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Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr Stadthalle Ochtrup..

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