Ochtruper Kultursommer
„Wir machen heute Gartenparty“

Ochtrup -

„Freuen Sie sich auf schiere gute Laune. Wir machen heute Gartenparty“, kündigen die „Jazz‘is“ ihren Auftritt beim Ochtruper Kultursommer auf der Seebühne an.

Montag, 08.07.2019, 07:00 Uhr
Die „Jazz‘is“, das sextett aus Dortmund, gastierte zum zweiten Mal auf der Seebühne. Die Zuhörer genossen am Sonntagmorgen den Ohren wie auch den Gaumenschmaus.
Die „Jazz‘is“, das sextett aus Dortmund, gastierte zum zweiten Mal auf der Seebühne. Die Zuhörer genossen am Sonntagmorgen den Ohren wie auch den Gaumenschmaus. Foto: Irmgard Tappe

Die ersten Besucher haben ihre Plätze eingenommen. Aber noch ist es überschaubar im Ochtruper Stadtpark.

„Wir wollten uns mal unterhalten lassen und nette Leute treffen“, meint Franz-Josef Lendzion , der mit seiner Frau gekommen ist. Die Band gefalle ihm. Die bringe vielseitigen und harmonisch klingenden Jazz, bemerkt der Ochtruper, während das Sextett gerade „Lily was here“ erklingen lässt. Inzwischen sind die Zuhörerreihen ziemlich gut gefüllt und Dr. Guido Dahl, Geschäftsführer des Kulturforums Ochtrup, heißt das Publikum willkommen.

„Es dürften aber doch noch mehr Leute sein. Eine so tolle Band, die hat ein großes Publikum verdient“, meint ein Besucher, der von den Songs der „Jazz‘is“ begeistert ist. Das Sextett aus Dortmund gastiert zum zweiten Mal auf der Ochtruper Seebühne. „Wir spielen gern outdoor. Lieber out als in“, meint Stefan Weigelt , der Gitarrist. Das Sextett sei eine bunt gemischte Formation. Der Pianist zum Beispiel komme aus der Klassik. Und er selbst habe früher Dixiland gespielt, erzählt Weigelt. Wahrscheinlich ist diese Mischung auch die Basis für das breit gefächerte Repertoire. Vom sanften Blues über flotte Swingrhythmen bis zum rockig verpackten Jazz oder verjazzten Pop ist alles dabei. Darunter bekannte Songs wie „Far, far away“ und „The Engslishman in New York“. „Wir covern diese Stücke nicht, sondern schreiben unsere eigenen Arrangements“, erzählt der Chef der Band, Jochen Dietrich, während einer Pause. Die „Jazz‘is“ spielen an diesem Morgen in variabler Besetzung. Mal tritt eine kleine Formation auf, dann wieder das komplette Sextett,

Antonio da Costa hat sich auf einer Bank unterm Baum niedergelassen und lauscht aufmerksam dem Bossa im Jazz-Stil, den die Band gerade zu Gehör bringt. „Ich habe früher selber in einer Kapelle gespielt. Deshalb liebe ich Musik. Aber nur gute. Und diese Musik ist gut“, bringt er es auf den Punkt.

„Der Guido Dahl hat mit seiner Auswahl mal wieder den Nerv der Leute getroffen“, bemerkt Helmut Paßlick schmunzelnd. Der Ochtruper zählt zu den treuen Besuchern von kulturellen Veranstaltungen in der Töpferstadt. Da ist es selbstverständlich, dass ihn auch der Kultursommer im Stadtpark anlockt. Abgesehen vom Seebühnenprogramm schätzt er es auch, dort Leute zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Joachim Deppen und seine Familie gehören ebenfalls zu den Stammbesuchern der Seebühnenkonzerte. „Das ist ein schöner Treffpunkt zu einer guten und familienfreundlichen Zeit“, bemerkt er. Und die „Jazz‘is“ treffen obendrein genau den Musikgeschmack des Ochtrupers. Der kleine Leonard indes ist weniger an Musik interessiert. Auf dem Spielplatz im Stadtpark toben, das findet der dreijährige Steppke viel spannender. Und da geht der Papa jetzt auch mit ihm hin. Denn die Musik der „Jazz‘is“ ist auch dort noch zu hören.

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