Billardmeisterschaften der Jugendzentren
Sieg mit dem „Kuss des Todes“

Ochtrup -

Erst seit einem Jahr spielen die Jungen vom Café Freiraum Billard. Mittlerweile sind sie richtig gut und können nun ihren ersten Meistertitel feiern.

Freitag, 12.07.2019, 09:00 Uhr
Die Jugendlichen aus der „Brücke“ haben den Pokal bei den Billardmeisterschaften der Jugendzentren im Kreis Steinfurt jetzt nach Welbergen geholt.
Die Jugendlichen aus der „Brücke“ haben den Pokal bei den Billardmeisterschaften der Jugendzentren im Kreis Steinfurt jetzt nach Welbergen geholt. Foto: Martin Fahlbusch

Den „Kuss des Todes“ beherrschen Linus Wiggenhorn , Anton Averbeck , Tim Speckblanke Jannis Meier und Leon Reinker locker. Und dabei sind die fünf jungen Herren noch nicht mal 15 Jahre alt, aber verdammt erfolgreich – im Poolbillard-Spiel.

„Sahnehäubchen“

Wie gut die Trainer-Arbeit von Reinhard „Madness“ Vinckelau, dem Leiter des Jugendtreffs „Brücke“ in Welbergen, ist, können sie jetzt handfest in die Höhe recken. Sie haben den Pokal bei den Billardmeisterschaften der Jugendzentren im Kreis Steinfurt gewonnen. „Eigentlich locker, aber doch verdammt schwer“, sagt Linus Wiggenhorn und grinst vielsagend. „Man muss sich das mal vorstellen. Die fünf ,Billardeure‘ bestehen als Team kaum ein Jahr und holen den Pokal nach Welbergen, den im vergangenen Jahr unsere Kumpels aus dem ,Café Freiraum‘ geholt haben. Für uns natürlich ein kleines Sahnehäubchen“, freut sich „Madness“. Der kommt immer noch ins Schwärmen, wenn er an seine Zeit als Jugendlicher denkt, als er das Spiel im Jugendzentrum in Metelen bei dem berühmten „Hausmeister Kemper“ erlernt hat.

Quirlige Gruppe

Und dieses Feuer und die Begeisterung hat er an die Truppe des Jugendtreffs „Brücke“ voll weitergegeben. „Hauptsache man lässt sich Zeit, bewahrt Ruhe und versucht sich zu konzentrieren“, erläutert Anton Averbeck. Und das ist für die quirlige Truppe, die meisten von ihnen spielen auch noch Fußball, die eigentlich kaum ruhig auf dem Stuhl sitzen bleiben kann, eine echte Leistung. „Mal schauen, wie das mit dem regelmäßigen Training in der nächsten Saison einzurichten ist“, wirkt Tim Speckblanke etwas nachdenklich. „Ohne regelmäßiges Training läuft nämlich gar nichts“, bestätigt Jannis Meier diese Einschätzung. Und da kann man auch diesen berühmten Stoß, den man den „Kuss des Todes“ nennt, immer wieder üben. Man darf die Spielkugel nur ganz sanft mit dem Queue streicheln, damit sie eine andere Kugel nur leicht touchiert und in eine der sechs Löcher im Billardtischgeviert versenkt. Die Endrunde der Kreismeisterschaft fand nach vielen Vorrundenspielen im Tivoli in Ibbenbüren statt – und das ist eine Top-Adresse für den Billardsport. „Wir Brücke-Billardeure gaben Teams aus Püsselbüren, Obersteinbeck und den Kollegen vom ,Café Freiraum‘ das Nachsehen. Kein Wunder, wir haben ja auch als Edelfan und Maskottchen meinen Bruder Max“, verrät Leon Reinker vielleicht ein kleines Geheimnis für den Sieg. Und eben auch, weil sie wohl auch gut „küssen“ können.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6770303?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Segelflugzeug verunglückt bei Notlandung in den Borkenbergen
Beide Insassen ins Krankenhaus eingeliefert: Segelflugzeug verunglückt bei Notlandung in den Borkenbergen
Nachrichten-Ticker