Benefizkonzert „Bärte ohne Grenzen“
Hausmusik für mehr Männergesundheit

Ochtrup -

Es ist Hausmusik der Extraklasse, die an diesem sonnigen Sonntag auf der Terrasse von Barbara Kuhls-Mahlitz und ihren Mann Sven Mahlitz zu hören ist. Das Ochtruper Ehepaar hatte die Gruppe „Wild Bänd“ für dieses Garten-Open-Air engagiert. Natürlich nutzen viele Freunde und Bekannte die Gelegenheit, mit dabei zu sein. Schließlich dient dieses „Pottpurri der guten Laune“ gleichzeitig auch einer guten Sache. Und die hat mit Männergesundheit und Schnurrbärten zu tun.

Montag, 22.07.2019, 07:00 Uhr
Die Gruppe „Wild Bänd“ präsentierte sich am Sonntag im Rahmen eines Hauskonzerts im Garten von Familie Kuhls-Mahlitz.
Die Gruppe „Wild Bänd“ präsentierte sich am Sonntag im Rahmen eines Hauskonzerts im Garten von Familie Kuhls-Mahlitz. Foto: Tappe

Darum verkündet Jörg Möllers, Bassist der dreiköpfigen Punk-Rockband aus Ochtrup auch gleich zu Beginn des Konzerts: „Im November lassen wir uns wieder einen Schnurrbart wachsen!“ Schnurrbärte werden dann auch Jörgs Bruder André Möllers (Gitarrist und Sänger) sowie Schlagzeuger Stephan Kerstiens tragen. Und viele andere, die die Spendenaktion unterstützen, für die die „Wild Bänd“ sich einsetzt. Zu den Unterstützern gehören übrigens auch die Ochtruper Handballer.

Die drei Musiker erzählen, dass sie Hausmusik im Namen von „Bärte ohne Grenzen“ machen. Das ist eine Bewegung der Movember-Fundation, die ein Zeichen für bessere Männergesundheit setzen möchte. Die „Movember-Aktionen“ im Monat November, bei denen die Spendentöpfe geöffnet werden, sind das Highlight des Projektes. „Bärte ohne Grenzen“, erzählt Jörg Möllers, „unterstützt unter anderem die Forschung und Vorbeugung von Prostatakrebs.“ In seinem Beruf als OP-Assistent der Urologie im Antonius-Hospital Gronau wird der Hobbymusiker täglich mit Erkrankungen von Männern konfrontiert. „Bärte ohne Grenzen“, sagt er, wolle die Männerwelt obendrein sensibilisieren, ihrer Gesundheit mehr Beachtung zu schenken und Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.

Nach diesem etwas ernsteren Gespräch am Rande geht es musikalisch zur Sache. „England belongs to me“ rocken die Töne durch den Garten und darüber hinaus. „Coole Musik“, stellen Lasse, Lennard und ihre Freunde beim „Fifty first state“ fest. Neben fetzig-rockigen Rhythmen hat die „Wild Bänd“ auch ein paar deutsche Titel im Repertoire. Zum Beispiel „Geh wie ein Tiger“. Und der Bassist kündigt an, dass sich später auch noch textsichere und stimmkräftige Leute einbringen können. An diesem Morgen sind im Garten von Familie Kuhls-Mahlitz alle Generationen vertreten – vom zweijährigen Kind bis zur Seniorin. Einige wippen im Takt der Musik und alle haben Spaß. Selbst Oma Maria Kuhls findet: „Diese Musik ist eigentlich gar nicht mal so schlecht.“ Wenn das kein Kompliment ist aus dem Mund einer 85-Jährigen.

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