Neunfacher Hundenachwuchs bei Familie Reuter
Welpenalarm: Es rappelt in der Kiste

Ochtrup -

Neun auf einen Streich: Golden-Retriever-Hündin Amy hat mit ihrem Nachwuchs ganz schön was zu tun. Gut, dass ihre Menschen Elke und Günter Reuter sie dabei tatkräftig unterstützen.

Montag, 12.08.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 15:58 Uhr
Drei der insgesamt neun Retriever-Welpen haben die „Milchbar“ von Mama Amy geentert.
Drei der insgesamt neun Retriever-Welpen haben die „Milchbar“ von Mama Amy geentert. Foto: Susanne Menzel

Ene mene miste, was rappelt in der Kiste? Die Antwort ist beim Blick in die holzumrandete Box im Wohnzimmer von Elke und Günter Reuter ganz klar: Es sind neun Hundewelpen, die dort ihr Übergangs-Zuhause gefunden haben, seitdem sie vor drei Wochen das Licht der Welt erblickt haben.

Es ist der erste Wurf der dreijährigen Golden-Retriever-Hündin Amy, die alle Mühe hat, den munteren Kindergarten im Zaum zu halten. „Die Kleinen – fünf Jungs und vier Mädels – werden von Tag zu Tag fit­ter“,­ erzählt Elke Reuter mit strahlenden Augen. Und sie ergänzt stolz: „Unsere Amy macht das einfach klasse. Wir könnten ihr den ganzen Tag zuschauen. Da brauchen wir keinen Fernseher mehr. Wir schauen nur noch Welpenkino.“

Inzwischen ist die muntere Bande auch gänzlich wach. Und hat Kohldampf. Das Gepiepe ist nicht mehr zu überhören. Amy weiß sofort, was nun von ihr erwartet wird. Sie tapst vorsichtig in die Box, legt sich hin – und die „Schlacht am Buffet“, wie Günter Reuter es lächelnd kommentiert, kann beginnen. Schwupps stürmt der tapsige Nachwuchs an Mutters Milchtankstelle. „Gut, dass Amy über zehn Zitzen verfügt. Eine in Reserve“, lachen die Hundebesitzer.

In den vergangenen Tagen war die agile Kinderstube zunächst nur für die engere Verwandtschaft geöffnet. „Unsere Enkelkinder waren natürlich hellauf begeistert“, berichten die Reuters. Ab dem Wochenende wurde bei den Kleinen das erste Mal zugefüttert. „Nun dürfen auch andere Tierfreunde vorbeischauen und die Welpen bestaunen“, sagen die zweibeinigen Hundeeltern. Denn natürlich kann und soll das Nonett nicht auf Dauer im Hause Reuter verbleiben. „Eine Hündin möchten wir aber schon behalten“, wollen sich die Ochtruper nicht von allen trennen. Die restlichen Retriever, die übrigens als hervorragende Apportier- und Familienhunde gelten, sollen in gute Hände vermittelt werden.

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