Neue Raummodule für die Realschule
Acht zusätzliche Klassenräume

Ochtrup -

Die Realschule erhält acht neue Klasseräume, die aus 28 Raummodulen zusammengesetzt werden. Derzeit werden die Container aufgestellt, in der kommenden Woche eingerichtet und sind zum Schuljahresbeginn Ende August laut Matthias Gertz vom städtischen Bauamt einsatzbereit.

Mittwoch, 14.08.2019, 04:00 Uhr
Die neuen Raummodule für die Realschule sind bereits angeliefert worden. Damit entstehen acht neue Klassenräume, ein Büro und ein Abstellraum, die für das nächste Schuljahr unbedingt benötigt werden.
Die neuen Raummodule für die Realschule sind bereits angeliefert worden. Damit entstehen acht neue Klassenräume, ein Büro und ein Abstellraum, die für das nächste Schuljahr unbedingt benötigt werden. Foto: Anne Steven

Die neuen Container für die Städtische Realschule sind bereits geliefert worden und werden jetzt aufgestellt. Das Wort „Container“ will Matthias Gertz vom Bauamt der Stadt allerdings nicht hören. „Wir sagen Raummodule, das klingt netter.“ Dann also neue Raummodule. Insgesamt 28 davon werden in diesen Tagen aufgestellt.

Die alten Module sind bereits in der ersten Ferienwoche abgeholt worden (unserer Zeitung berichtete). „Acht Klassenräume, ein Büro und ein Abstellraum entstehen jetzt neu“, berichtet Gertz. Sechs davon werden als Unterrichtsräume genutzt, zwei stehen für die Über-Mittag-Betreuung ab 13 Uhr zur Verfügung.

Platzbedarf

Die Fundamente sind erstellt, derzeit werden noch die Versorgungsleitungen gelegt. In zwei Wochen geht die Schule wieder los. „Bis dahin ist alles fertig“, versichert der Bauamtsmitarbeiter. Das neue Mobiliar komme in der nächsten Woche. „Vielleicht fehlt am ersten Schultag noch die Garderobe“, schränkt Gertz ein. Aber dann werde die Jacke eben einfach über den Stuhl gehängt.

Die neuen Raummodule waren notwendig geworden, weil die Schule mehr Platzbedarf hat (wir berichteten). Vor allem für den inklusiven Unterricht sei es zu eng geworden. Die alten Container hätten nicht weitergenutzt werden können. Ein Grund dafür sei, dass sie nicht einfach so erweitert werden konnten. „Wir wollten auf keinen Fall aufstocken, sondern nur in der Fläche vergrößern.“

Besser gedämmt

Die neuen Räume seien auch besser gedämmt, erklärt Gertz. „Sie entsprechen der aktuellen Energieeinsparverordnung.“ Das bedeute, dass es dort im Sommer nicht mehr so heiß werde und auch im Winter angenehme Temperaturen herrschten. Darin werde das Lernen auf jeden Fall angenehmer“, betont Gertz.

Wie lange die Module auf dem Schulhof stehen werden, dazu wagt Gertz keine Prognose. Alle hoffen auf das geplante Multifunktionsgebäude. „Wir erstellen derzeit eine Raumbedarfsanalyse, in der auch die zu erwartenden Schülerzahlen berücksichtigt werden. Alles in allem gehen bestimmt drei bis fünf Jahre ins Land, bis eine endgültige Lösung gefunden wird.“

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