Bevölkerungsentwicklung
Ochtrup wächst – ein bisschen

Ochtrup -

Ochtrup wächst, ein bisschen zumindest – und wird deutlich älter. Laut einer aktuellen Demografieprognose des Landesbetriebs IT.NRW wird sich die Zahl der über 65-Jährigen in der Töpferstadt mit Langenhorst und Welbergen innerhalb der nächsten 22 Jahre mehr als verdoppeln.

Mittwoch, 04.09.2019, 06:00 Uhr
Bevölkerungsentwicklung: Ochtrup wächst – ein bisschen
Foto: Jürgen Christ

Etappenweise werfen die Statistiker einen Blick in die Zukunft, gehen in Fünf-Jahres-Schritten bis 2040. Demzufolge wird Ochtrup, was die Bevölkerungszahlen angeht, zwar nicht schrumpfen, aber auch nicht wesentlich wachsen. 19 608 Menschen lebten bei der jüngsten Erhebung 2018 in der Töpferstadt und ihren Ortsteilen. Mit 19 904 werden bis 2040 rund 300 dazukommen.

Dabei steigt das Durchschnittsalter der Einwohner, wie im gesamten Bundesgebiet – keine wirklich neue Erkenntnis. Doch die konkreten Zahlen von IT.NRW führen die enorme Veränderung vor Augen, die auf die Ochtruper zukommt, und die neue Herausforderungen mit sich bringt. So wird der Anteil der über 80-Jährigen um 58,7 Prozent zunehmen, von 937 auf 1487. Dabei soll die Steigerung in der Altersgruppe über 1015 (2020), zwischenzeitlich wieder etwas runter auf 1006 (2025), bis zu 1075 (2030) zunächst langsam vonstatten gehen, um dann einen Sprung auf 1250 (2035) und schließlich auf 1487 (2040) zu machen.

Die Anzahl der jüngeren Rentner wird der Statistik zufolge sogar um 62 Prozent zunehmen, von 2510 auf 4066. Bis 2020 soll die Zahl noch moderat auf 2562 ansteigen, 2022 dann schon bei 2925 liegen, 2030 bei 3499 und 2035 mit 4074 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen, ehe sie bis 2040 geringfügig auf 4066 sinkt.

Bei den jüngeren Jahrgängen prognostiziert IT.NRW eine negative Entwicklung. Einzig bei den Zehn- bis 16-Jährigen steht ein Plus vor der Zahl. Mit gerade einmal 0,6 Prozent fällt der Zuwachs in dieser Altersgruppe aber verschwindend gering aus. Hier steigt die Zahl der Ochtruper laut Statistik von 1319 auf 1327 an. Veränderungen zeichnen sich vor allem bei den Null- bis Dreijährigen ab, deren Zahl von 634 auf 519 sinkt – ein Verlust von 18,1 Prozent. Ähnlich sieht es bei den 25- bis 40-Jährigen mit einem Rückgang von 16,2 Prozent aus. 2018 waren es noch 3562, 2040 sollen es nur 2984 sein. In beiden Fällen gehen die Zahlen über den in der Statistik berücksichtigten Zeitraum konstant zurück.

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