50 Jahre Caritaswerkstätten Langenhorst
Eine unterhaltsame Zeitreise

Ochtrup -

Seit fünf Jahrzehnten gibt es die Caritaswerkstätten in Langenhorst. Das Jubiläum war jetzt Anlass für eine bunt-fröhliche Feier auf dem Gelände an der Waldstraße.

Donnerstag, 05.09.2019, 06:00 Uhr
Tanz- und Musikeinlagen wechselten sich bei der „Zeitreise“ im Festzelt auf unterhaltsame Weise mit Interviews und Gesprächen mit Zeitzeugen ab. Bischof Dr. Felix Genn (kleines Foto, r.) hatte zuvor den Festgottesdienst zelebriert.
Tanz- und Musikeinlagen wechselten sich bei der „Zeitreise“ im Festzelt auf unterhaltsame Weise mit Interviews und Gesprächen mit Zeitzeugen ab. Bischof Dr. Felix Genn (kleines Foto, r.) hatte zuvor den Festgottesdienst zelebriert. Foto: Susanne Menzel

„Wir feiern heut ein Fest“ – Mit einem Jubiläumsgottesdienst zum Auftakt, zelebriert von Bischof Dr. Felix Genn , begingen die Caritaswerkstätten Langenhorst am Mittwoch die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen. Und es war ein Anlass, der viel Raum ließ für Rück- und Ausblicke, für Erinnerungen, fürs Innehalten, aber auch für Fröhlichkeit. „Es ist ein internes Fest, eines für die Menschen, die hier arbeiten“, hatte Werkstattleiter Alexander Lürwer bei der Einladung klar herausgestellt. Nun, immerhin gut 1000 Gäste waren es dann schon, die sich zu diesem Ereignis auf dem Caritasgelände an der Waldstraße eingefunden hatten.

Bunt geschmückt präsentierte sich der Eingang. Auf dem Areal waren für das Sommerfest am Nachmittag Spiel-, Aktions- und Verzehrstände aufgebaut, die Werkstätten hatten ihre Türen weit geöffnet. Das große Festzelt erwies sich darüber hinaus am Vor- wie auch am Nachmittag als Magnetpunkt.

Nach dem Gottesdienst hatten die Jubilare dorthin zu einer Zeitreise eingeladen, bei der sich Ralf ­Deckert und Marcel Zinke als souveräne und unterhaltsame Reiseleiter profilierten.

Mit 33 Beschäftigten war die geschützte Werkstatt 1969 gestartet. Klein und behütet. Zwei Beschäftigte der ersten Stunden erzählten auf der Bühne stolz aus diesen Jahren. Und was dann folgte, war – statt langer Reden – ein buntes Potpourri aus Aktion und Interaktion mit dem Publikum. Für jedes Jahrzehnt hatten sich die Veranstalter Höhepunkte aus dem musikalischen, kirchlichen, sportlichen oder politischen Bereich herausgepickt. So erklangen für die 70er die Takte aus den größten Abba-Hits, die nicht nur Fußwippen bei den Gästen erzeugten, sondern auch den Holzboden des Festzeltes erbeben ließen. Oder die Fußball-WM 1974 mit den Legenden Beckenbauer, Netzer, Müller und Trainer Helmut Schön. „Und mit dem 2:1-Sieg gegen die Niederlande“, wie Marcel Zinke gar nicht genug auskosten konnte.

Zwischendurch präsentierten sich dann die Mitarbeitenden mit unterhaltsamen Einlagen. Sei es die Tanzgruppe, die von „Staying Alive“ bis „Rocking all over the world“ sogar den Bischof zum Mitklatschen veranlassten, sei es die Band oder der Zauberer – sie alle präsentierten sich in Hochform.

Verschiedene Interviews mit einstigen Gruppenleitern, Blicke in die Statistik mit der ständig wachsenden Mitarbeiterzahl oder auch die zahlreichen baulichen Erweiterungen fügten sich als kleine Puzzleteilchen zu einem harmonischen Gesamtbild.

Wie eine Art Running-Gag zog sich übrigens ein besonderer Bereich der Werkstätten durchs Programm: „Die Küche hier hat mich zur Arbeitsaufnahme motiviert“, verriet ein Mitarbeiter. Ins gleiche Horn stießen vor und nach ihm viele weitere Kollegen. Auch die ehemaligen Werkstattleiter Günter Born und Hubert Alteepping ließen sich noch einmal gerne in die Karten gucken, verrieten, was sie aus ihren jeweiligen Leitungszeiten als besondere Herausforderungen und Projekte in Erinnerung behalten hatten. Und das war nicht nur Günter Borns Verabschiedung in der Rikscha, die sein Nachfolger Hubert Alteepping eigenhändig als „Zugpferd“ bewegen musste.

50 Jahre Caritaswerkstätten in Langenhorst

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