„Snapshot“-Ausstellung in der Bücherei St. Lamberti
Viele Preise bleiben vor Ort

Ochtrup -

Die Zahl der Einsendungen beim Wettbewerb „Snaphsot“, den der Bundesverband der Fotografen jedes Jahr ausrichtet, ist groß. Doch auch die Quote, die die Ochtruper Nachwuchsfotografen unter den Gewinnern vorzuweisen haben, kann sich sehen lassen.

Montag, 09.09.2019, 15:53 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 16:00 Uhr
Viele Preisträger – einige waren sogar aus Dresden und Freisen im Saarland angereist – nahmen am Freitagabend ihre Pokale und Urkunden für die Fotos entgegen, mit denen sie beim Wettbewerb „Snapchot“ des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) teilgenommen hatten.
Viele Preisträger – einige waren sogar aus Dresden und Freisen im Saarland angereist – nahmen am Freitagabend ihre Pokale und Urkunden für die Fotos entgegen, mit denen sie beim Wettbewerb „Snapchot“ des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) teilgenommen hatten. Foto: Maximilian Stascheit

Über 300 Fotos waren beim Deutschen Verband für (DVF) Fotografie eingegangen. Junge Fotografen von mehr als 60 Gruppen aus der gesamten Bundesrepublik hatten sich an dem Wettbewerb „Snaphsot“ beteiligt, den der Bundesverband der Fotografen jedes Jahr ausrichtet. Umso erstaunlicher, dass zahlreiche Pokale und Urkunden, die der Bundesjugendbeauftragte Steffen Klos bei der Siegerehrung und Ausstellungseröffnung am Freitagabend im Forum der Bücherei St. Lamberti im Gepäck hatte, direkt in der Töpferstadt blieben.

Vier Kategorien

In vier Kategorien – aufgeteilt in drei Altersgruppen – konnten die jungen Fotografen ihre Werke einreichen. Beurteilt und prämiert wurden sie von einer Jury aus internationalen Profifotografen und Fotografie-Studenten. „Wir wollten bewusst eine Mischung aus Jung und Alt in der Jury haben“, erklärte Steffen Klos am Rande der Siegerehrung.

Wie vielfältig die vorgegebenen Mottos interpretiert wurden, zeigte ein Rundgang durch die Ausstellung im Büchereiforum. So fotografierte Maira Wissing in der Kategorie „Viel“ einen Haufen junger Küken, während Lotta Bos eine Parade leerer Flaschen ablichtete. Auf anderen Fotos waren wiederum eine prall gefüllte Eistüte, Boote oder eine Schülerin zu sehen, die auf ihrem Schreibtisch über ihrem Berg an Schulmaterialien eingeschlafen ist.

Auch Bürgermeister Kai Hutzenlaub zeigte sich beim Anblick der vielfältigen Werke beeindruckt. „Ich fotografiere selber gerne, aber die Bildverfremdung ist für mich beispielsweise ein Buch mit sieben Siegeln.“ Seinen Dank richtete der Verwaltungschef an Steffi Herrmann und Chris Tettke, die sich mittlerweile seit vielen Jahren mit der „Lichtmaler“-Gruppe für die Jugendfotografie engagieren. „Ihr als Initiatoren sorgt dafür, dass Ochtrup regelmäßig in der Spitzengruppe der Jugendfotografie vertreten ist.“ Einen kleinen Seitenhieb in Tettkes Richtung konnte er sich dabei nicht verkneifen: „Als Bürgermeister weiß ich, wie geschickt du einem dafür immer wieder das Geld aus der Tasche ziehst. Aber für so eine tolle Sache macht man das doch gerne.“

Gewinner aus der Töpferstadt

Aus den Reihen der „Ochtruper Lichtmaler“ durften sich in der Altersgruppe 0 Lotta Bos (Platz 2), Mia Rübestahl (Platz 3) und Lisa-Marie Moor (Platz 4) über eine Auszeichnung freuen. In der Altersgruppe 1 waren Maira Wissing (Platz 1), Anna-Lena Kockmann (Platz 2), Mia Kaczmarek (Platz 3), Finja Passlick (Platz 4), Marlen Hutzenlaub (Platz 6), Sarah Hagemann, Tom Wissing (beide Platz 8), Linea Bodenberger und Tobias Kaczmarek (beide Platz 11) erfolgreich. Außerdem wurden Paul Lammers (Platz 3) und Alissa Warmeling (Platz 9) in Altersgruppe 2 prämiert.

Über eine besondere Auszeichnung durfte sich darüber hinaus Nina Jäckering freuen. Sie hatte in einer Bildserie die lokale Tradition der Hochzeitsbitter dargestellt und wurde dafür mit dem Sonderpreis der Veranstaltungs- und Werbegemeinschaft Ochtrup (VWO) prämiert.

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