Gästehaus Chalet
Restaurant schließt Ende September

Ochtrup -

Dass es am Ende so schnell gehen würde, hatte Petra Kortmann auch nicht gedacht. Statt in zwei Jahren schließt sie nun ihr Restaurant im Gästehaus Chalet bereits zum 30. September. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, gibt die Ochtruperin offen zu.

Freitag, 13.09.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 11:36 Uhr
Das Gästehaus Chalet hat Petra Kortmann bereits im Frühjahr verkauft. Ende September schließt nun das Restaurant.
Das Gästehaus Chalet hat Petra Kortmann bereits im Frühjahr verkauft. Ende September schließt nun das Restaurant. Foto: Anne Steven

Im Frühjahr dieses Jahres war sich die Geschäftsfrau mit einem Investor aus Gronau handelseinig geworden (wir berichteten). Er kaufte das im mediterranem Still erbaut Gästehaus. Kortmann hatte bereits mehrere Jahre nach einem Käufer gesucht. Ursprünglich wollte sie das Restaurant noch zwei Jahre weiter betreiben, während aus den Hotelzimmern Wohnungen werden sollten.

Doch nun habe der Investor – zumindest mit Blick auf das Restaurant – andere Pläne, berichtet sie im Gespräch mit dieser Zeitung. Wichtig ist Kortmann, dass sämtliche Gutscheine ihres Restaurants nicht verfallen, sondern entweder bis Ende September bei ihr oder auf ihre Kosten bei ihrem Nachfolger eingelöst werden können. „Dafür möchte ich gerade stehen“, sagt sie.

Von der Schließung des Restaurants unberührt bleibt indes die Salzgrotte, die Christa Greitenevert seit 2018 in den Räumen des Chalet betreibt. „Die Salzgrotte ist von der Schließung des Restaurants nicht betroffen“, betont Christa Greitenevert.

Der Investor hat auf dem knapp 3000 Quadratmeter großen Areal aber noch weitere Möglichkeiten. Dort, wo sich jetzt der Parkplatz befindet, wäre eine zusätzliche Wohnbebauung möglich. Parkplätze könnten zudem im jetzigen Vorgarten des Gästehauses entstehen.

So plötzlich die Entscheidung für Petra Kortmann gefallen ist, könne sie doch damit leben, sag sie. „Dann soll es so sein“, nimmt die begeisterte Köchin die Entscheidung des neuen Eigentümers hin. Sie selbst sehne sich nach 43 Jahren Selbstständigkeit nach Ruhe. Die 63-Jährige wird der Töpferstadt den Rücken kehren. Ihre Rente möchte sie stattdessen in ihrem neuen Haus in Norddeutschland genießen.

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