Treffen und Austausch
Unternehmen vor Regelung der Nachfolge

OCHTRUP -

„Familiengeführte Unternehmen sind in aller Regel doppelt so erfolgreich wie anders strukturierte Firmen.“ Diese interessante Botschaft von Kreisdirektor Dr. Martin Sommer konnten die Gäste des kreisweiten Unternehmerfrühstücks am Donnerstagmorgen bei der Ochtruper Woltering Group sozusagen am quicklebendigen Objekt verifizieren.

Donnerstag, 19.09.2019, 15:12 Uhr aktualisiert: 19.09.2019, 17:08 Uhr
Beim kreisweiten Unternehmerfrühstück: (v.l.) Ralf Hesping, Dimitri Tolkacev und Bernhard Elskamp (Firma Woltering), Alfred Woltering, Kreisdirektor Dr. Martin Sommer, Birgit Neyer (WEST) und Klaus Wessendorf (IHK Regionalgruppe).
Beim kreisweiten Unternehmerfrühstück: (v.l.) Ralf Hesping, Dimitri Tolkacev und Bernhard Elskamp (Firma Woltering), Alfred Woltering, Kreisdirektor Dr. Martin Sommer, Birgit Neyer (WEST) und Klaus Wessendorf (IHK Regionalgruppe). Foto: Martin Fahlbusch

Neben der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (WESt) hatte zu diesem Termin auch die IHK -Regionalgruppe eingeladen. Deren Sprecher Klaus Wessendorf, Geschäftsführer von deltacity in Emsdetten, nahm diesen Pass des Kreisdirektors inhaltlich auf, als er betonte, dass sich trotz schwächelndem Bruttoinlandsprodukt für ganz Deutschland die Situation in der hiesigen Region wesentlich erfreulicher darstelle. Beiden Rednern war wichtig, auf Vernetzung, Kooperation mit der Fachhochschule, Digitalisierung und Ausbildungsinitiativen zu setzen. „Nur so können wir mit unseren Unternehmen im Kreis Steinfurt weiter als erfolgreicher Jobmotor fungieren und auch die Zuwanderung von Fachkräften (betriebliche Mobilitätsmanagementbemühungen) in die eher ländlich strukturierte Fläche fördern“, hob der Kreisdirektor hervor.

Wie dynamisch die gastgebende Woltering Group in diesem Zusammenhang agiert, erlebten die Teilnehmer inmitten der elften Erweiterung des Firmenkomplexes (auf dann 9000 Quadratmeter Produktions- und 1600 Quadratmeter Bürofläche). Sie erlebten bei laufendem Baustellenbetrieb während der Veranstaltung den gedämpftem Lärm mit. Wie zukunftsorientiert und flexibel „Woltering – the manufactury group“ aufgestellt ist und sich entwickelt, führte dann Ralf Hesping , in der Unternehmensleitung für Vertrieb und Marketing zuständig, für die zertifizierten Bereiche „Eneneering“ „Manufacturing“ und „Service“ mit 125 Mitarbeitern (davon neun Auszubildende) vor. „Wir sind von der Produktentwicklung über die Zerspanung und den passgenauen Anlagenbau im Metallbereich bis hin zu praxisorientierten Detaillösungen ein kompetenter und stets lösungsorientierter Partner“, betonte Hesping. In seinem Haus sei vor vier Jahren der Übergang und die Kooperation von Firmengründer Alfred Woltering auf seinen Sohn Tobias angelaufen – und sie sei augenscheinlich gelungen.

Diese Erfahrung und das erworbene Know-how haben Alfred und Tobias Woltering sowie Ralf Hesping dazu veranlasst, eine „PerspektivFabrik“ zu gründen, in der Fragen wie Unternehmensübergabe, Nachfolgeregelung, Unternehmenskauf oder Geschäftsübertragung passgenau und professionell behandelt werden. Und damit war man wieder beim Stichwort der (familiengeführten) Unternehmen, von denen allein in der Region rund 35 000 Firmen in den nächsten zehn Jahren vor der Nachfolgeregelung stehen.

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