„Musik schlägt Brücken“
Viele kleine Füße zum großen Konzert

Ochtrup -

Es waren viele kleine Füße, die da am Mittwochmorgen in die „große“ Schule – genauer gesagt, in die Aula des Schulzentrums – tappelten: zum „Konzert der Kids“.

Donnerstag, 03.10.2019, 08:00 Uhr
Die „Crazy-Kids“ bildeten nicht nur den Background-Chor, sondern stellten auch Serienfiguren auf der Bühne dar. Für rockigen Sound sorgte derweil die Musikschulband um deren Leiter Andreas Hermjakob.
Die „Crazy-Kids“ bildeten nicht nur den Background-Chor, sondern stellten auch Serienfiguren auf der Bühne dar. Für rockigen Sound sorgte derweil die Musikschulband um deren Leiter Andreas Hermjakob. Foto: Susanne Menzel

Es waren viele kleine Füße, die da am Mittwochmorgen in die „große“ Schule – genauer gesagt, in die Aula des Schulzentrums – tappelten. Zum „Konzert der Kids“ im Rahmen der Aktion „Musik schlägt Brücken“ hatten die Veranstalter zu 9 Uhr nicht nur die Kindergarten-, sondern auch die Kinder der Lamberti- sowie der Mariengrundschule eingeladen. 400 aufgeregte Fans, die sich erwartungsvoll vor der Bühne tummelten. „Wir haben bewusst auf eine Bestuhlung verzichtet“, sagte Musikschulleiter Andreas Hermjakob . „So kann der Nachwuchs prima mitmachen, klatschen oder abzappeln.“

Apropos zappeln: Selbst ein „Profi“ wie Hermjakob, seines Zeichens nicht nur Leiter, sondern auch Mitglied der Schulband, war an dem Vormittag vom Lampenfieber gepackt. „Ein Konzert wie dieses ist einmalig und nicht wiederholbar“, war er sich bewusst. „Ein Jahr haben wir darauf hingearbeitet. Jetzt steht der große Moment kurz bevor.“ Und damit er den Countdown zu seinem Einsatz nicht verpasste, blickte er fast im Sekundentakt auf die Uhr seines Handys.

Dann: Licht aus, Spot an, die ersten Rhythmen erklangen. „Aramsamsam“ hatte sich die Combo als „Opener“ ausgesucht – und damit eine Punktlandung hingelegt. Denn textsicher stimmte das junge Publikum sofort mit ein. Niemand mehr, weder Kinder noch die begleitenden Erwachsenen, den es noch im Stillstand hielt. Der rockige Sound ließ die bis dahin vielleicht noch müden Glieder munter zucken.

„Eigentlich hört daheim eher mein Bruder Musik. Ich dagegen weniger“, meinte der sechsjährige Finn. In der Schulzentrums-Aula allerdings war Finn derjenige, der zuerst das Tanzbein schwang.

Sofia, neben ihm stehend, schloss sich eifrig an. Sie wartete auf einen ganz besonderen Favoriten: „Das Lied von ‚Bibi & Tina‘ soll gleich auch zu hören sein. Das kenne ich in- und auswendig“, verriet sie.

Auf der Bühne erklärten unterdessen die Akteure Andreas (Schlagzeug), Guido (Bass), Peter (E-Gitarre) und Michael (Gesang) ihre Instrumente und Funktionen und kündigten ein weiteres Bühnenhighlight an: die „Crazy Kids“ aus der Lamberti-Schule. Der Nachwuchs bildete nicht nur den Background-Chor, er stellte auch verkleidet in einem Medley verschiedene Serienfiguren dar. Die Zuschauer waren inzwischen gänzlich aus dem Häuschen. 70 Minuten Musik und Unterhaltung vom Feinsten. Kinderlieder in rockiger Mitmach-Version. Besser geht ein Vormittag nicht.

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