Über 1000 Besucher am Wochenende im Bergfreibad
Die erste Neugierde ist befriedigt

Ochtrup -

1097 Badegäste nahmen am Wochenende die Einladung der Stadtwerke an und trauten sich ins 24 Grad warme Becken des renovierten Bergfreibades.

Dienstag, 05.11.2019, 06:00 Uhr
Mehr als 1000 Gäste trauten sich – wie diese drei Kinder – am Wochenende zum Schwimmen ins renovierte Bergfreibad, das für drei Tage zum kostenlosen „Wassertest“ eingeladen hatte.
Mehr als 1000 Gäste trauten sich – wie diese drei Kinder – am Wochenende zum Schwimmen ins renovierte Bergfreibad, das für drei Tage zum kostenlosen „Wassertest“ eingeladen hatte. Foto: Maximilian Stascheit

„Wir haben unser Versprechen eingelöst – und die Resonanz war durchweg positiv“, ist Robert Ohlemüller , dem Betriebsleiter der Ochtruper Stadtwerke, die Erleichterung anzumerken. Drei Tage lang, vom 1. bis zum 3. November, sind die Betreiber diesen ungewöhnlichen Weg gegangen, haben die Tore zu einer Zeit aufgemacht, in der andere Bäder längst im Winterschlaf versunken sind. Aber die lange Renovierung und zahlreiche ungeplante Verzögerungen hatten den Saisonstart immer wieder hinausgezögert – schließlich fiel der dann im wahrsten Wortsinn für dieses Jahr ganz ins Wasser.

Am Wochenende allerdings durften die unerschrockenen (und abgehärteten) Schwimmer nun doch ihre Bahnen ziehen. Vier Stunden lang hatte das Bergfreibad seine Gäste jeweils zum kostenlosen Eintauchen eingeladen. Und mehr als 1000 Besucher folgten diesem Aufruf.

Bergfreibad Ochtrup

Trotz der nicht gerade heimeligen Außentemperaturen. „Aber das Wasser war immerhin 24 Grad warm, man konnte die Dampfschwaden sehen“, sagt der Betriebsleiter. 265 Männer, Frauen und Kinder streiften sich seiner Statistik nach am Freitag Badeanzug oder -hose über, 304 waren es am Samstag 528 am Sonntag. „Da spielte uns besonders die Mittagszeit in die Hände“, so Ohlemüller.

Schaukelbucht stieß auf reges Interesse

Kurzerhand hatten sich auch die Schwimmmeister dazu entschlossen, einige der bereits installierten Attraktionen in Betrieb zu nehmen. So wurden beispielsweise der Bodenbubbler und die Sprudelliegen angestellt, auch die Schaukelbucht stieß auf reges Interesse.

Natürlich hatten sich einige Zaungäste auch ohne Tasche und Handtuch zum Freibad aufgemacht. „Es blieb aber überschaubar“, so die Stadtwerke, die daraufhin entsprechende Schuhüberzieher organisierten und auch diesen Besuchern den Weg bis an den Beckenrand ermöglichten.

„Ich glaube, die erste Neugierde ist jetzt bei den meisten befriedigt“, schmunzelt Robert Ohlemüller. Die „große Sause“, nämlich die Eröffnung für alle, soll im Mai des kommenden Jahres stattfinden. Bis dahin werden die Arbeiten am Bad über den Winter hinweg weitergehen. Momentan sind die Garten- und Landschaftsbauer dabei, den Rasen vor dem Schwimmerbecken einzusäen. Kein so leichtes Unterfangen, wie gedacht. Denn hier haben sich Gäste eingebuddelt, die gerne in der Dämmerung mal einen Blick auf den Fortschritt der Aktionen rings um sie herum werfen. „Maulwürfe“, sagt Ohlemüller. „Was soll man dagegen machen?“

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