Ochtruper Kulturtage: „Folk on Feire“ begeisterte
Ein Abend für die Seele

Ochtrup -

Im Rahmen der Ochtruper Kulturtage gastierte am Donnerstagabend die Gruppe „Folk on Feire“ aus Neuenkirchen in Ochtrup. Es war ein Abend ein bisschen für die Füße und ganz viel für die Seele, den etwa 60 Besucher in der Villa Winkel erlebten.

Freitag, 15.11.2019, 18:00 Uhr
Keltische und irische brachte „Folk on Feire“ am Donnerstagabend in der Villa Winkel zu Gehör.
Keltische und irische brachte „Folk on Feire“ am Donnerstagabend in der Villa Winkel zu Gehör. Foto: Norbert Hoppe

Der Geschäftsführer des Kulturforums, Dr. Guido Dahl, hatte im Rahmen der Ochtruper Kulturtage die Gruppe „Folk on Feire“ aus Neuenkirchen eingeladen, die mit flotten Jigs und Reels dafür sorgte, dass niemand seine Füße stillhalten konnte.

Melancholische Lieder berührten die Seele und erzählten von Hungersnot und Elend in Irland und Schottland Mitte des 19. Jahrhunderts und von Auswanderern, die ihre Heimat nicht mehr wieder sahen.

Guido Dahl befand in seiner Begrüßung, dass an diesem Abend die Kelten zu Gast in Ochtrup seien. Auf Melodien, die auch, aber nicht nur in Kneipen gesungen wurden, könne sich das Publikum freuen. Die Bandbreite der Musik entführte in die ganze Geschichte Irlands, Schottlands und Englands.

Lieder, die den Aufstand von 1960 beschrieben, von jungen Soldaten, die bei der Schlacht von Verdun 1916 ihr Leben verloren, von einem Sohn, der auf Bitten seiner kranken Mutter den Hof bewirtschaftet und auf ein eigenständiges Leben verzichtet, von Heimweh und Sehnsucht hatte die sechsköpfige Band in ihrem Programm. In der Besetzung mit Gitarren, Flöten, Bod­h­ran, Mandoline, Akkordeon und Saxofon verzauberte „Folk on Feire“ die Menschen im Konzertsaal der Villa Winkel.

„Es war für das Verständnis der Lieder sehr hilfreich, dass die Inhalte der Texte eingehend erklärt wurden“, befand eine Zuhörerin, die ebenso wie das ganze Publikum begeistert der Musik lauschte. „Ein Ohrenschmaus“, „wunderbar“ und „ein tolles Repertoire“ lautete von allen Seiten positive Kritik in Kurzfassung.

Am Schluss des Abends kamen noch die Hände ins Spiel. Langanhaltender und herzlicher Beifall belohnte das Ensemble für ein Konzert, das die Besucher sicher nicht so schnell vergessen werden. Vor allem, weil bei der Zugabe „Molly Malone“ das Publikum selbst zum Akteur wurde, mitsang und -klatschte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7067449?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Billerbecks Klage abgewiesen: Bahn muss Brücke nicht sanieren
Die Brücke in der Billerbecker Bauerschaft Bockelsdorf will keiner haben. Sie ist dringend sanierungsbedürftig.
Nachrichten-Ticker