Kräht der Hahn auf dem Mist,  . . .
. . . werden die Limousines geschlachtet

Ochtrup -

Schon seit 25 Jahren vermarktet Landwirt Thomas Wesbuer das Rindfleisch seiner Limousine-Rinder selbst und direkt. 90 Prozent seiner Abnehmer sind Stammkunden. Sie wissen zu schätzen, dass die Tiere mit Ausnahme des Winters auf der Weide stehen.

Samstag, 30.11.2019, 06:00 Uhr
Im Herbst und Winter wird traditionell geschlachtet. So traten auch die beiden Limousine-Rinder (rechts im Bild) von Thomas Wesbuer den Weg zum Metzger an. Der Landwirt vermarktet das Fleisch der Tiere selbst und arbeitet dafür mit der Fleischerei Wolbeck in Heek zusammen. Dort werden die Tiere geschlachtet und zerlegt.
Im Herbst und Winter wird traditionell geschlachtet. So traten auch die beiden Limousine-Rinder (rechts im Bild) von Thomas Wesbuer den Weg zum Metzger an. Der Landwirt vermarktet das Fleisch der Tiere selbst und arbeitet dafür mit der Fleischerei Wolbeck in Heek zusammen. Dort werden die Tiere geschlachtet und zerlegt. Foto: Anne Steven

So ein Rind ist ja wahrlich ein schönes Tier: Große Kulleraugen, lange Wimpern und diese Stirnlocken. . . Auch die drei Strategen auf der Wiese von Landwirt Thomas Wesbuer zeichnen sich durch diese Merkmale aus. Doch ihr Schicksal ist bereits besiegelt – zumindest das von zweien, Kandidat Nummer drei bekommt noch ein bisschen Aufschub.

„Männe, Männe, Männe!“, schalt der Ruf des Landwirts über die Wiese in der Weiner. Sofort sind die drei Limousine-Rinder aufmerksam. Sie haben gelernt: Wenn sie diesen Ruf hören, gibt es Futter. Als Thomas Wesbuer die Futtertonne öffnet, stürmen die drei mit echter Begeisterung an den Weidezaun und marschieren dann brav in den Verschlag, wo der Bauer das Kraftfutter verstreut hat. Während die Tiere es sich schmecken lassen, fährt Wesbuers Mitarbeiter Luka Mihic schon mal den Anhänger vor und positioniert ihn direkt am Verschlag. Jetzt nur noch die Rampe herunter klappen und den Verschlag öffnen, und schon traben die drei Rinder brav auf den Anhänger. Ganz ohne Stress und Hektik. Ein bisschen erleichtert ist Thomas Wesbuer dennoch, als er die Rampe verschließt. „Das war bilderbuchmäßig“, meint er schmunzelnd. Ein schlechtes Gewissen hat der 45-Jährige nicht, dass er seine Rinder so arglistig getäuscht hat. Schließlich sollen zwei der Tiere gleich am nächsten Morgen zum Schlachter. „Solange sie leben, sollen es die Tiere bei uns gut haben“, betont der Ochtruper, der sein Rindfleisch schon seit 25 Jahren selbst vermarktet.

Kräht der Hahn auf dem Mist, werden die Limousines geschlachtet

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

    Foto: Anne Steven
  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

    Foto: Anne Steven
  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

    Foto: Anne Steven
  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Mit Futter lockt Landwirt Thomas Wesbuer seine Limousine-Rinder an. Dann werden sie ohne Hektik und Stress auf den Anhänger verladen. Hilfe bekommt der Ochtruper dabei von seinem Sohn Niklas und Mitarbeiter Luka Mihic.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

    Foto: Anne Steven
  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

    Foto: Anne Steven
  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

    Foto: Anne Steven
  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Auf dem Hof von Thomas Wesbuer gibt es etwa 60 bis 70 Limousine-Rinder. Bis zum Herbst sind sie auf der Weide, den Winter verbringen die Tiere im offenen Stroh-Stall.

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  • Seit 25 Jahren schon vermarktet Landwirt Thomas Wesbuer das Fleisch seiner Limousine-Rinder selbst. 90 Prozent der Abnehmer sind Stammkunden.

    Foto: Anne Steven
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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

    Foto: Anne Steven
  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

    Foto: Anne Steven
  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

    Foto: Anne Steven
  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • In der Fleischerei Wolbeck in Heek werden die Rinder von Thomas Wesbuer geschlachtet und zerlegt.

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  • Eine Delikatesse, die man heute nur noch selten in der Kühltheke des Supermarktes findet: Rinderzunge.

    Foto: Anne Steven
  • Filet und Rumsteak sind hingegen meist sehr beliebte Fleischstücke.

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  • Ein gutes Team. Seit 25 Jahren arbeiten Landwirt Thomas Wesbuer (r.) und Fleischermeister Herbert Wolbeck (Heek) schon zusammen. Das Bild zeigt außerdem Azubi Monja Schmiing und Geselle Tobias Hannekotte.

    Foto: Anne Steven

Bis 1994 – in diesem Jahr war Thomas Wesbuer mit seiner Ausbildung zum Landwirt fertig – hatte sein Vater auf dem Hof in der Weiner Milchkühe und Sauen. Nun galt es, den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen und dafür sei die Milchkuhhaltung einfach zu arbeitsintensiv gewesen. Die Familie konzentrierte sich auf die Sauenhaltung.

Aber ganz ohne Rindvieh? Das konnten sich weder Heinrich noch Thomas Wesbuer vorstellen. Zudem waren da ja noch die Weiden, die irgendwie sinnvoll genutzt werden mussten. So kamen Vater und Sohn zu ihren Limousine-Rindern. „Wir haben da beide Spaß dran“, erzählt Thomas Wesbuer. Sein Konzept: Die im Frühjahr geborenen Kälber sind etwa acht Monate mit ihren Müttern auf der Weide. Täglich schaut Senior Heinrich Wesbuer nach dem Rechten. Den Winter verbringen die Tiere im offenen Stall auf Stroh und im Sommer kommen die Jungrinder dann wieder auf die Weide. Im Alter von etwa 20 Monaten werden sie geschlachtet.

Genau wie die beiden Herrschaften, die Thomas Wesbuer nun zu seinem Hof fährt. Ein Tier separiert er noch mal, wie gesagt. Dieser Kollege bekommt noch eine Gnadenfrist, für die anderen beiden geht es gleich am nächsten Morgen zum Schlachter.

Hier versucht der Ochtruper, die Wege möglichst kurz zu halten. Seit 1994 arbeitet er mit der Fleischerei Wolbeck in Heek zusammen. Dorthin bringt er die beiden Limousine-Rinder. Per Bolzenschussapparat werden die beiden prachtvollen Tiere – sie bringen immerhin jeweils etwa 550 Kilogramm auf Waage – ins Jenseits befördert. Nach einer Woche, in der das Fleisch abhängen muss, werden die Tiere dann weiterverarbeitet.

Herbert Wolbeck, sein Mitarbeiter Tobias Hannekotte und Azubi Monja Schmiing machen sich ans Zerlegen der Rinder. Das ist echte Knochenarbeit, aber das macht den Dreien nichts aus. Etwa 260 Euro zahlt Thomas Wesbuer pro Tier fürs Schlachten und Zerlegen seiner Rinder. „Als wir angefangen haben, waren es noch 160 Mark“, erinnert er sich zurück. Und Fleischermeister Herbert Wolbeck weiß noch, dass dem Metzger früher einmal das „fünfte Viertel“ zugestanden habe. Dazu zählte man den Kopf, das Fell und die Zunge sowie Innereien. Noch bis in die 70er Jahre sei das so gewesen. Doch heute seien Auflagen und Bestimmungen so hoch, dass allein mit dem „fünften Viertel“ die Kosten nicht zu decken seien.

Doch zurück zu den beiden Limousine-Rindern von Thomas Wesbuer. Von den Kulleraugen, den langen Wimpern und den Stirnlocken ist nichts mehr zu sehen. Stattdessen warten fein marmorierte Steaks, zarte Rouladen, saftige Braten, Hackfleisch, Beinscheiben und andere Fleischstücke in verschiedenen Portionsgrößen darauf, von den Kunden abgeholt zu werden. An dieser Stelle ist die Arbeit für Thomas Wesbuer getan. Denn das Abholen vom Metzger müssen seine Stammkunden selbst erledigen. Er nimmt nur seinen Anteil mit nach Hause. Unter den Fleischstücken ist auch ein langes, leicht gräuliches und irgendwie ledriges Stück. „Das ist Zunge“, erklärt der Fachmann. Beim Metzger im Supermarkt finde man diese Delikatesse äußert selten. Noch ein Geheimtipp? Hohe Rippe als T-Bone-Steak auf den Grill. „Ein absoluter Leckerbissen. Und natürlich Rindfleischsuppe. Da lasse ich alles für stehen“, gesteht der 45-Jährige.

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist ... werden die Limousines geschlachtet

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