Kinderkonferenz des Kreissportbundes
Ochtrup kindgerechter machen

Ochtrup -

Bei der Kinderkonferenz des Kreissportbundes ging es am Samstagnachmittag um die Frage, wie kindgerecht Ochtrup ist und – ganz wichtig – wie die Stadt noch kindgerechter werden kann. Etwa 40 Kinder machten sich Gedanken und trugen ihre Ideen anschließend Bürgermeister Kai Hutzenlaub vor.

Montag, 02.12.2019, 06:00 Uhr
Die Mädchen und Jungen, die am Samstag an der Kinderkonferenz des Kreissportbundes in der Stadthalle teilnahmen, sammelten jede Menge Idee, wie Ochtrup kinderfreundlicher werden kann.
Die Mädchen und Jungen, die am Samstag an der Kinderkonferenz des Kreissportbundes in der Stadthalle teilnahmen, sammelten jede Menge Idee, wie Ochtrup kinderfreundlicher werden kann. Foto: Rieke Tombült

Es ist eine dreiteilige Erfolgsgeschichte, die sich der Kreissportbund für 2019 überlegt hatte: Voran ging im Sommer eine Kita- und Schulen-Tour, dann folgte im September der Weltkindertag im Stadtpark, bevor sie am Samstagnachmittag zur Kinderkonferenz in die Stadthalle luden. Anlass dafür ist der 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention. „Dadurch haben wir eine finanzielle Förderung erhalten, mit der wir die Aktionen vorantreiben konnten“, stellt Uli Fischer , Geschäftsführer der Sportjugend, dankbar fest.

Die rund 40 Kinder erwartet an diesem Tag eine Stadthalle, die von dem 17-köpfigen Team zu einem Spielplatz umgebaut wurde. Dabei sind nicht die typischen Möglichkeiten, die die Kids auch im Sportunterricht erwartet, aufgestellt, sondern eben etwas weniger alltägliche Spielgelegenheiten: ein Hockeyfeld, ein Kletter-Areal, eine Hüpfburg sowie ein Rollen- und Fahrbereich.

Doch eigentlich rückt die sportliche Betätigung ausnahmsweise mal in den Hintergrund, denn vor allem die Kinderrechte sind gefragt.

In Kleingruppen nehmen die jungen Ochtruper ihre Stadt im Rahmen einer Rallye genau unter die Lupe und suchen nach kinderfreundlichen und -unfreundlichen Orten. Vor den einzelnen Stellen schießen sie dann ein Foto oder machen einen Boomerang, ein kurzes Video ohne Ton, das sich in Dauerschleife wiederholt. So landen eine Pizzeria, der Stadtpark, die Bastion in der Innenstadt oder die Bücherei auf der Liste mit den attraktiven Orten, während eine Shisha-Bar einen Daumen nach unten kassiert.

Kinderkonferenz des Kreis Sportbundes in Ochtrup

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  • Bei der Kinderkonferenz des Kreissportbundes ging es am Samstagnachmittag um die Frage, wie kindgerecht Ochtrup ist und – ganz wichtig – wie die Stadt noch kindgerechter werden kann. Etwa 40 Kinder machten sich Gedanken und trugen ihre Ideen anschließend Bürgermeister Kai Hutzenlaub vor.

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    Foto: Rieke Tombült

Gegen 16 Uhr kehren die Gruppen von ihrer Rallye zurück und schreiben nach einer kurzen Spielpause auf, was sie in der Stadt beobachtet haben. Auf großen Plakaten sammeln sich jede Menge Ideen, wie Ochtrup für jüngere Generationen noch besser werden könnte. Luna hat zum Beispiel Diabetes und sieht sich noch immer benachteiligt gegenüber anderen Kindern, weshalb sie mehr Gleichberechtigung von der Stadt fordert. Dabei spielt sie auf ein wesentliches Recht an: jenes auf besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung.

Eine Mädchengruppe wünscht sich, dass der Fußballplatz am ehemaligen DRK-Zentrum zugänglich für jeden wird. Und auch eine reine Jungengruppe sieht den Sport im Vordergrund. Wenn es nach ihnen ginge, könnten die Spielplätze besser ausgebaut werden und für den Sommer mit einer Matschanlage ausstattet werden.

Doch ein Thema liegt den Kinder besonders am Herzen: der Umweltschutz. Mehr grüne Flächen und E-Autos oder eine Geldbuße für die Leute, die ihre Zigarettenstummel auf den Boden werfen, sind nur einige der Ideen.

Diesen Überlegungen stellt sich an diesem Tag Bürgermeister Kai Hutzenlaub. Jede Gruppe präsentiert ihre Ideen, danach geht der Verwaltungschef auf die Ideen und Forderungen ein. So muss er einige Wünsche direkt ablehnen, weil sie einfach nicht umsetzbar seien. Doch einige Ideen, verspricht er mitzunehmen. „Wir überlegen, was eines Tages mit unserem Stadtpark passieren soll. Und da sind wir für solche Ideen sehr dankbar“, kommentiert er beispielsweise die Vorstellungen in Bezug aufs Spielen. Im selben Atemzug appelliert er an die Viert- und Fünftklässler, dass sie mit ihren Anliegen gerne zu ihm ins Rathaus kommen dürfen.

Mit dieser Anregung entlässt er die vielen Köpfe voller Ideen zu abschließenden Disco im Foyer der Stadthalle.

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