Tipps zum Schutz vor Betrügermaschen
Lieber einmal zu viel als zu wenig die Polizei informieren

Ochtrup -

Gut gewappnet gegen Tricks und Täuschungen sind jetzt die Frauen, die an einer Veranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbundes im Clemens-August-Heim teilgenommen haben.

Montag, 02.12.2019, 17:42 Uhr
Kriminalhauptkommissar Andreas Ewering gab hilfreiche Tipps zum Schutz vor betrügerischen Maschen.
Kriminalhauptkommissar Andreas Ewering gab hilfreiche Tipps zum Schutz vor betrügerischen Maschen. Foto: Norbert Hoppe

Kriminalhauptkommissar Andreas Ewering von der Kriminalitätsprävention der Kreispolizeibehörde des Kreises Steinfurt gab in seinem Vortrag Tipps und Hinweise, wie sich besonders ältere Menschen durch richtiges Verhalten vor betrügerischen Maschen und vielseitigen Tricks schützen können.

„Wenden Sie sich lieber einmal zu viel als zu wenig an die Polizei und wählen Sie 110“, ermunterte Ewering die Damen, falls ein berechtigter Verdacht für eine Straftat bestehe. Welche ausgeklügelten Methoden Straftäter benutzten, erklärte der Kriminalbeamte mit zahlreichen Beispielen. So seien ältere Menschen oftmals die Opfer von Betrügern, die versuchten an Ersparnisse oder wertvolle Gegenstände zu gelangen. „Sie geben sich als Enkel aus und bitten auf Grund einer Notlage um finanzielle Unterstützung“, warnte Ewering und veranschaulichte dieses mit einem kurzen Film. Auch bei hohen Gewinnversprechen sei größte Vorsicht geboten. Niemand habe etwas zu verschenken, stellte Ewering klar. Vielmehr lauerten Fallstricke mit kostenpflichtigen Rückrufen oder angeblichen Versandkosten, die im Voraus zu zahlen seien. Von einem Gewinn sei jedoch weit und breit nichts in Sicht, so die Erfahrung des Polizeibeamten.

Gerade am Telefon sollten möglichst keine persönlichen Daten preisgegeben werden. Auch sei höchste Aufmerksamkeit nötig, wenn sich unter dubiosen Bedingungen angebliche Polizisten meldeten, um Geld oder Schmuck sicherzustellen. Am Ende gab Ewering noch einige Tipps für die Sicherung des Hauses, wenn die Bewohner nicht anwesend sind.

Er empfahl nachdrücklich, misstrauisch gegenüber Unbekannten zu bleiben, niemals Bargeld oder Wertsachen an Fremde zu übergeben und sie auch nicht in die Wohnung hineinzulassen. „Wenn Sie diese Gefahren erkennen und angemessen reagieren, sind Sie auf der sicheren Seite“, so das zusammenfassende Fazit an diesem Nachmittag.

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