Premiere des plattdeutschen Stücks der Landjugend
Nicht so schnell aufs Abstellgleis

Ochtrup -

„Tru kienen Opa!“ heißt das turbulente Stück, das die Laienschauspieler der Landjugend auf die Bühne gebracht haben.

Montag, 06.01.2020, 06:00 Uhr
Rentner Maximilian Köster hat seine liebe Not, sich gegen seine beiden Schwiegertöchter zu wehren.
Rentner Maximilian Köster hat seine liebe Not, sich gegen seine beiden Schwiegertöchter zu wehren. Foto: Rike Herbering

Immer mehr Zuschauer strömen in den großen, hell erleuchteten Theatersaal und nehmen ihre Plätze ein. Hier und da bleibt noch Zeit für ein kleines Pläuschchen mit dem Sitznachbarn, bevor sich schließlich eine gespannte Stille über den Zuschauerraum legt.

Landjugendtheater hat Premiere

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  • „Tru kienen Opa!“ heißt das turbulente Stück, das die Laienschauspieler der Landjugend auf die Bühne gebracht haben.  

    Foto: Rike Herbering
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Endlich öffnet sich der schwere rote Vorhang und gibt den Blick frei auf das großflächige, mit vielen liebevollen Details eingerichtete Bühnenbild. Angeleitet von einer heiteren Radiostimme versucht sich der rüstige Rentner Maximilian Köster ( Heinz Feldmann ) an Sportübungen, wobei er, bäuchlings auf dem Boden liegend, unentwegt vor sich hinschimpft. Für seine sportlichen Bemühungen wird er vom Publikum um-gehend mit heiterem Gelächter belohnt.

Bis auf den letzten Platz ausverkauft war am Samstagabend die Premiere des plattdeutschen Theaterstücks der Landjugend im ehemaligen DRK-Heim. In diesem Jahr fiel die Wahl der Hobby-Theatermacher auf das Stück „Tru kienen Opa!“, ein von Dieter Adams geschriebener Schwank, dessen Handlung etliche Turbulenzen bereithielt, die es zu überwinden galt. So wird der rüstige Rentner Maximilian Köster von seiner Familie für senil gehalten. Besonders seine beiden Schwiegertöchter (Julia Issinghoff und Katharina Lünter) sind hinter seinem Erbe her, und wollen den alten Mann ins Heim verbannen.

Um sich gegen das rabiate Vorgehen der beiden Frauen zur Wehr zu setzen, schmiedet er gemeinsam mit seiner Enkelin Cordula (Marina Bültbrune) einen Plan. Währenddessen versuchen seine beiden Söhne (Steffen Bätker und Maik Schulze-Mieling) ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu bewahren, das schon bald von großer Bedeutung für die gesamte Familie sein wird. Spätestens wenn die mysteriösen Figuren Markus (Benedikt Ostkotte) und Heidi (Eva Münstermann) dazu kommen, ist das Chaos perfekt.

Was es mit den beiden auf sich hat, ob Opas Plan aufgeht, und ob es den beiden Männern gelingt, ihr Geheimnis zu bewahren, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Sicher ist aber, dass bei einem Besuch dieses Schwanks kein Auge trocken bleibt, denn es sind die vielen kleinen Details, die das Stück zu etwas besonderem machen und auf das Publikum eine große Wirkung haben.

Lampenfieber vor der Premiere gab es bei den Laiendarstellern übrigens kaum. „Etwas Lampenfieber ist natürlich immer dabei“, weiß Gaby Dankbar, Regisseurin des Theaterstücks, aus langjähriger Erfahrung. „Dennoch war ich für alle mit aufgeregt“, schmunzelte sie.

An der Abendkasse gibt es noch einige wenige Karten. „Oder man bringt, wie es einige Zuschauer im letzten Jahr auch gemacht haben, seinen eigenen Stuhl mit“, schmunzelte Gaby Dankbar.

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Die weiteren Aufführungen sind am 12. Januar (Sonntag) um 17 Uhr, am 18. Januar (Samstag) um 19.30 Uhr und am 25. Januar (Samstag) um 19.30 Uhr, jeweils im DRK-Heim an der Piusstraße. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung Karten gibt es bei der Raiffeisen-Warengenossenschaft.

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