Repair-Café
Fester Standort ab Februar

Ochtrup -

Am Samstag (11. Januar) findet die nächste Ausgabe des Reparatur-Cafés statt, dass übrigens ab Februar einen festen Standort haben wird.

Dienstag, 07.01.2020, 05:00 Uhr
Das handwerklichen Geschick der Ehrenamtlichen sind beim Repair-Café stark gefragt.
Das handwerklichen Geschick der Ehrenamtlichen sind beim Repair-Café stark gefragt. Foto: Susanne Menzel

„Der Volksempfänger, mit dem ein Kunde zu uns kam, der war schon etwas sehr Außergewöhnliches“, schmunzelt Klaus Schnabel . „Ebenso sind allerdings auch die Tonbandgeräte aus den 50er und 60er Jahren, die so manch einer vermutlich gerade beim Aufräumen in den Schränken wiederentdeckt hat, inzwischen eine Seltenheit. Die wieder ans Laufen zu bringen, erfordert schon einige Kenne“, sagt Klaus Schnabel, seines Zeichens Mitbegründer des Ochtruper Repair-Cafés.

Das Reparatur-Angebot wird den Töpferstädtern am Samstag (11. Januar) nunmehr zum vierten Mal unterbreitet. „Und zum letzten Mal als mobile Variante. Ab Februar haben wir dann einen festen Standort an der Professor-Gärtner-Straße“, freut sich Schnabel. „Sobald der Mietvertrag unterschrieben ist, werden wir uns im Team zusammensetzen und einen festen Tag vereinbaren, an dem das Café dann regelmäßig geöffnet haben wird.“

Erfreulich beurteilen es die engagierten Mitstreiter, dass sie inzwischen an die Kirchengemeinde St. Lamberti angegliedert sind. „Das hat vor allem in Sachen Spendenbescheinigungen positive Auswirkungen“, erklärt Schnabel. „Die dürfen wir dadurch jetzt ausstellen.“

21 Personen stark ist die „Mannschaft“ inzwischen. Schnabel: „Wir haben zahlreiche handwerkliche Experten dabei und sind recht gut aufgestellt. Was vielleicht noch fehlt, sind Scherenschleifer und Flickschuster.“

In Planung ist für die Zukunft des weiteren ein Angebot unter dem Motto „Senioren helfen Senioren“. Um die genauen Details kümmert sich in den nächsten Wochen das „Kreativ-Team“ der Initiative.

Am Häufigsten wurden in der Vergangenheit Elektrogeräte vorbei gebracht, um sie wieder „schüssig“ zu bekommen. „Da ist dann vom Staubsauger bis hin zum Toaster so ziemlich alles dabei“, zieht Klaus Schnabel eine erste kleine Bilanz. Und er ist stolz darauf, dass „wir 76 Prozent der vorbei gebrachten Geräte auch wirklich reparieren können. Der Rest muss leider endgültig entsorgt werden, weil trotz allen guten Willens und trotz aller Mühe nichts mehr zu machen ist.“

Zum Thema

Das vierte Repair-Café findet am Samstag (11. Januar) von 8.30 bis 14 Uhr im Georgsheim, Marienstraße 3, statt. Letzte Reparatur-Annahme ist um 13.30 Uhr.

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