Mehrfamilienhaus „Im Hook“
Feuer in Garage ausgebrochen

Ochtrup -

„Die Situation stand auf Messers Schneide. Viel später hätte die junge Familie aus ihrer Wohnung direkt über dem Brandherd nicht mehr herausgekonnt“, beurteilte Ochtrups Feuerwehrchef Andreas Leusing die Lage nach dem Brand, der in den frühen Montagmorgenstunden in einer Garage unter einem Mehrfamilienhaus „Im Hook“ ausgebrochen war.

Montag, 20.01.2020, 00:00 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 13:07 Uhr
Die Feuerwehr war an der Straße „Im Hook“ im Einsatz. Dort brannten Pkw in einem Abstellplatz unterhalb eines Mehrfamilienhauses.
Bis zum späten Vormittag war die Feuerwehr an der Straße „Im Hook“ im Einsatz. Dort brannten Pkw in einem Abstellplatz unterhalb eines Mehrfamilienhauses. 16 Menschen mussten vorsorglich evakuiert werden und fanden während der Löscharbeiten Aufnahme im Sitzungssaal des Rathauses. Foto: Martin Fahlbusch

Kurz nach 5.30 Uhr war laut Leusing bei der Feuerwehr die Alarmierung „Brand groß, Personen in Gefahr“ eingegangen. „Da lief bei uns natürlich sofort alles auf Hochtouren“ schildert der Feuerwehrchef das Prozedere, das dann in Gang gesetzt wird. Mit 70 Einsatzkräften und dem kompletten Fahrzeugpark rückten die Floriansjünger aus.

Vor Ort fanden sie zunächst zwei lichterloh in Flammen stehende Fahrzeuge vor, die unterhalb einer Durchfahrt abgestellt worden waren. „Wir haben dann zunächst erst einmal festgestellt, ob – und vor allem wie viele – Menschen in den Brand involviert waren“, so Leusing zum weiteren Ablauf.

Oberhalb der Durchfahrt liegt eine Wohneinheit. „Die war gerade frisch renoviert und neu bezogen“, kommentierte eine Nachbarin am späten Vormittag, als sie die Verwüstungen rund um das Haus in Augenschein nahm.

Der Rauch der Flammen war unterdessen bereits ins Treppenhaus gezogen, die betroffene junge Familie hatte glücklicherweise vorher noch flüchten können. „Wenige Minuten später war das Betreten des Aufganges nur noch unter Atemschutz möglich“, schildert der Einsatzleiter im Gespräch mit den WN die Dramatik der Situation.

Mehrfamilienhaus evakuiert

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  • Die Feuerwehr war am Montagmorgen an der Straße „Im Hook“ im Einsatz. Dort brannten Pkw in einem Abstellplatz unterhalb eines Mehrfamilienhauses.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Die Feuerwehr war am Montagmorgen an der Straße „Im Hook“ im Einsatz. Dort brannten Pkw in einem Abstellplatz unterhalb eines Mehrfamilienhauses.

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  • Die Feuerwehr war am Montagmorgen an der Straße „Im Hook“ im Einsatz. Dort brannten Pkw in einem Abstellplatz unterhalb eines Mehrfamilienhauses.

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Die Feuerwehrleute klopften an die Türen weiterer Wohnungen im Umfeld. „Eine Vorsichtsmaßnahme. Wir haben alle in Frage kommenden Familien geweckt und nach draußen begleitete. 16 Personen wurden von den Rettungskräften untersucht. Zwei von ihnen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden“, so Leusing weiter.

Die übrigen 14 unverletzten Personen hatten Feuerwehr und Polizei dann zunächst evakuiert. Andreas Leusing: „Für solche Situationen stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wir können Menschen zum einen in der Stadthalle unterbringen, zum anderen alternativ auf größere Räume in Gaststätten zurückgreifen. Oder aber die Betroffenen finden Unterschlupf bei Familie, Freunden oder Bekannten.“

Im aktuellen Fall hatte Ordnungsamtsleiter Manfred Wiggenhorn angeboten, die Ochtruper im Sitzungssaal des Rathauses einzuquartieren.

Andreas Leusing: „Das war logistisch die beste Lösung. Die Stadthalle ist nicht durchgehend beheizt, das Rathaus schon. Und hierhin konnte auch schnell Verpflegung geordert werden. Wer wo untergebracht wird, ist oft – wie hier auch – eine spontane Entscheidung und hängt stets von der Situation an sich sowie dem Gemütszustand der Betroffenen ab.“

Durch die Hitzeentwicklung waren unterdessen auch Nachbarhäuser in Mitleidenschaft gezogen worden. So hatten sich beispielsweise „Im Hook 6“ sämtliche Außenrollläden verzogen und waren zum Teil geschmolzen.

Mit einem Gasmessgerät schritten die Feuerwehrkräfte nach dem Löschen der Flammen noch einmal alle Wohnungen ab. Bis auf die direkt über den ausgebrannten Pkw liegenden Räume wurden vormittags alle wieder freigegeben.

Die Kripo nahm im Anschluss die Brandermittlungen auf. Ein Statiker muss nun prüfen, ob die Gebäudesubstanz beschädigt wurde. Feuerwehr und Ordnungsamt sperrten die Brandstelle zunächst großräumig ab. Andreas Leusing: „Ein Vorbeifahren oder Vorbeigehen ist nicht möglich und sollte zur eigenen Sicherheit unterlassen werden.“

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