Welberger Bütt in der Vechtehalle
Ein Ortsteil zelebriert die fünfte Jahrszeit

Ochtrup -

Die Vechtehalle verwandelte sich im Rahmen der Welberger Bütt einmal mehr in eine karnevalistische Hochburg. Bekannt für die zahlreichen Talente aus dem Ort ist die Veranstaltung seit Jahren Garant für Auftritte humoristischer Eigengewächse.

Sonntag, 16.02.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 17.02.2020, 09:18 Uhr
Aus dem Ort für den Ort: Die Welberger Narren hatten zahlreiche Büttenreden und karnevalistische Beiträge vorbereitet, wie etwa die Gruppe Biervana (Foto u.) oder auch zauberhafte Regenschirme. Pfarrer Hörstrup trat begleitet von einer Puppe vor das jecke Publikum
Aus dem Ort für den Ort: Die Welberger Narren hatten zahlreiche Büttenreden und karnevalistische Beiträge vorbereitet, wie etwa die Gruppe Biervana (Foto u.) oder auch zauberhafte Regenschirme. Pfarrer Hörstrup trat begleitet von einer Puppe vor das jecke Publikum Foto: Rike Herbering

Karneval – damit verbindet man häufig Hochburgen wie Köln und Düsseldorf. Doch auch die Welbergener haben den Dreh in Sachen Fasching raus. Bei der inzwischen 30. Welberger Bütt am Samstag in der Vechtehalle kamen die Mitglieder der Dorfgemeinschaft wieder in den Genuss eines abwechslungsreichen Programmes, das von humorvollen Büttenreden über fantasievolle Sketche bis hin zu den unterschiedlichsten kreativen tänzerischen Darbietungen reichte. Das Besondere: Programm und Bühnenausstattung wurden von den Dörflern selbst konzipiert – ganz nach dem Motto „Von Welbergenern für Welbergener“.

„Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass in diesem Jahr auch viele junge Leute da sind und die Veranstaltung aktiv mitgestalten“, freut sich Moderator Ansgar Stücker alias „Hanse“. Gemeinsam mit seinem Kollegen David Gehring führt er durch den humorvollen Abend, der von der Blaskapelle Gust musikalisch begleitet wird. Doch bevor der Welbergener eine kleine Pause einlegen kann, gebührt ihm und seinem Co-Moderator die Ehre, den Abend mit einer plattdeutschen Büttenrede einzuläuten, was ihnen das Publikum mit lautem Jubel honoriert. Ebenfalls großen Beifall erntet der anschließende Sketch rund um das allseits bekannte „Dinner for One“, dargestellt von „Puffel“ und „Blondie“.

„In Welbergen gibt es durchaus die Gefahr der extremen Ekstase“, schmunzelt Pfarrer Stefan Hörstrup bereits zu Beginn seiner Büttenrede. Besonders mit seiner Handpuppe „Benno“, die er fix aus seiner Tasche zaubert, sorgt er für überraschte aber auch lächelnde Gesichter im Zuschauerraum.

Seinem Auftritt folgt ein zweiter Sketch, in welchem kurzerhand die Eheberatungsstelle St. Dionysius eröffnet wird, bevor dann die erprobte Büttenrednerin „Peppy“ die Lacher des                      Publikums auf ihrer Seite hat.

Eine schwungvolle Note bekommt die Bütt dann spätestens durch tänzerischen Darbietungen, bei deren Ende es kaum jemanden auf seinem Platz hält. So sorgen „The Pink Rellas“, „Biervana“, die „grauen Funkenmariechen“, „Berti´s Bums Birnen“ und der „SC KoppinNacken“ nicht nur für gute Laune im Publikum, sondern bringen die Wände der Langenhorster Vechtehalle ordentlich zum Wackeln.

Nach einer offiziellen Begrüßung des aktuellen Kö-nigs- und Kaiserpaares des Welbergener Schützenvereins sowie des Kinderdreigestirns folgt das Männerbalett „Die Sternhagel Flotten“, dargestellt von Benedikt Dinkoff, Daniel Wissing, Jonas Fremann, Julian Ehling, Manuel Renkert, Bernd Schulze-Bilk, Michael Ehling, Sebastian Scho, Kevin Wenning, Max Sandmann, Christian Rickert sowie ihren Trainerinnen Laura Vollenbröker und Melanie Brockevert. Sie brachten den Saal zum Kochen.

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