Karneval
Holla, die Waldfee - Kostümtipps auf den letzten Drücker

Ochtrup -

Die fünfte Jahreszeit rückt immer näher - ab Donnerstag beginnen die tollen Tage. Da könnten Tipps, wie auch spontane Jecken richtig kostümiert Karneval feiern können, durchaus willkommen sein. In diesem Sinne: Ochtrup buäh! Helau!. .

Mittwoch, 19.02.2020, 12:30 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 14:16 Uhr
Das jecke Team der Lokalredaktion Ochtrup (v.l.): Anne Steven, Dieter Huge sive Huwe, Ulrich Mikat und Erhard Kurlemann
Das jecke Team der Lokalredaktion Ochtrup (v.l.): Anne Steven, Dieter Huge sive Huwe, Ulrich Mikat und Erhard Kurlemann Foto: Brigitte Mikat

Heute wird beim Karneval die heiße Phase eingeläutet: Weiberfastnacht steht an. Ach, du Schreck! Gar nicht dran gedacht? Macht nichts. Die WN-Lokalredaktion hat für ihre spontan-jecken Leser die ultimativen Kostümtipps „auf den letzten Drücker“ zusammengetragen. Redakteur Erhard Kurlemann zieht es in närrischen Zeit in die karnevalistische Hochburg nach Köln. Die Kostümauswahl dafür steht natürlich längst. Er wird als blasser Blutsauger mit schwarzem Umhang und spitzen Zähnen Eindruck machen.

Das Vogelscheuchenkostüm

Unseren Lesern rät er, als erste Maßnahme den eigenen Kleiderschrank zu inspizieren. Im vergangenen Sommer waren doch Jeans mit modischen „Cut out“, also Löchern, total angesagt. Solch eine Jeans kombiniert mit einer weiten, alten Jacke, ein bisschen Ruß auf die Wangen, dazu ein kariertes Hemd: Fertig ist die Vogelscheuche.

Das Bauarbeiterkostüm

Und wem das zu simpel ist, der kann das karierte Hemd gleich anlassen. Mit einer alten Latzhose und Arbeitsschuhen wird daraus ohne viel Federlesen ein Bauarbeiter. Den obligatorischen Helm findet Redakteur Dieter Huge sive Huwe im hauseigenen Keller. Das gute Stück in leuchtend gelber Farbe und mit Klebeband fixiertem Schirm ist vom Umbau übrig geblieben. Schnell noch ein bisschen Werkzeug in die Taschen gestopft und schon kann sich der Werktätige auf den Weg zur nächsten Karnevalsveranstaltung machen.

Das Scheichkostüm

Dahin würde Ulrich Mikat niemals gehen. Jeck ist der Anzeigenberater der Lokalredaktion überhaupt nicht. „Am besten geht man als Streichholz: nackt, der rote Kopf kommt von alleine“, will er sich mit diesem wichtigen Thema eigentlich gar nicht ernsthaft befassen. Doch für die Leser dieser Zeitung strengt er sich dann doch an. Sein ultimativer Kostümtipp: Scheich. Ein Bettlaken wird ruck-zuck zum langen Kaftan, ein großes Halstuch oder ein Handtuch landet auf dem Kopf und wird mit einem Gummiband fixiert, dazu eine Sonnenbrille sowie – falls noch Zeit für einen kurzen Abstecher in den Ein-Euro-Laden ist – eine möglichst dicke Goldkette.

Das Piratenkostüm

Tja, und die Schreiberin dieser Zeilen? Sie ist diejenige, die diese jecke Ideensammlung angezettelt hat. Aus gutem Grund, denn sie hat noch kein Kostüm – bis jetzt. Die Berichterstatterin wählt einen echten Klassiker und mutiert mit Kopftuch, weißer Bluse, großen Ohrringen und alten Stiefeln zum Pirat. Die obligatorische Augenklappe hat sie in der Hausapotheke entdeckt. Kleiner Tipp: Das Vorurteil „Apothekenpreise“ stimmt bei Augenklappen nicht. Denn die sind in den Apotheken oftmals deutlich günstiger zu bekommen als im Karnevalsbedarf.

Das Waldfeekostüm

Auf den Besuch eines solchen Geschäfts können übrigens all diejenigen verzichten, die die Kostümidee von Redaktionsassistentin Brigitte Mikat umsetzen wollen. Denn die Zutaten fürs Outfit als Waldfee finden sich im heimischen Kleiderschrank und – wer einen hat – im Garten. Eine großzügige Menge Efeu verteilt auf „Walle-walle-Kleidung“ und fertig ist die Waldfee. Befestigen lassen sich die Ranken hervorragend mit kleinen Sicherheitsnadeln, im Haar geben Klämmerchen Halt. Brigitte Mikat hat diesen Kostümtipp übrigens vor einigen Jahren selbst ausprobiert wie ein Schnappschuss beweist. Die Lokalredaktion ist der Meinung: Holla, die Waldfee.

20200218_093842_348

Brigitte Mikat im Waldfee-Kostüm Foto: Hugo Koch

In welcher Verkleidung die Ochtruper an Weiberfastnacht feiern gehen, lesen sie an dieser Stelle in der morgigen und in der Wochenendausgabe, bevor am Rosenmontag der närrische Höhepunkt über die Töpferstadt hereinbricht. Wer der fünften Jahreszeit wenig abgewinnen kann, darf sich übrigens auf Aschermittwoch freuen, denn dann ist bekanntlich alles vorbei. Och­trup, buäh! Helau!

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7272598?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Nachrichten-Ticker