Ochtruper Dreigestirn war Gast beim Empfang des Ministerpräsidenten in Düren
„Ein richtig spannender Tag“

Ochtrup -

27 Kinderprinzenpaare und -Dreigestirne haben jetzt am Empfang des Ministerpräsidenten Armin Laschet in Düren teilgenommen - darunter auch das Ochtruper Dreigestirn.

Donnerstag, 20.02.2020, 06:47 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 16:31 Uhr
Ministerpräsident Armin Laschet und das Ochtruper Dreigestirn (Prinzessin Pia Eschhues, Till Marlen Hutzenlaub und Prinz Conrad Hutzenlaub) auf der Bühne des Stadthauses in Düren. Dorthin hatte das Land NRW alle Kindertollitäten des Landes eingeladen. .
Ministerpräsident Armin Laschet und das Ochtruper Dreigestirn (Prinzessin Pia Eschhues, Till Marlen Hutzenlaub und Prinz Conrad Hutzenlaub) auf der Bühne des Stadthauses in Düren. Dorthin hatte das Land NRW alle Kindertollitäten des Landes eingeladen. . Foto: Land NRW/Uwe Völkner

Düren war am Montag die Karnevalshochburg Nordrhein-Westfalens. Insgesamt 27 Kinderprinzenpaare und –Dreigestirne waren zum traditionellen Empfang des Ministerpräsidenten eingeladen. Sie erhielten an dem Nachmittag den offiziellen Karnevalsorden von Ministerpräsident Armin Laschet .

Auch das Ochtruper Dreigestirn Prinzessin Pia Eschhues , Prinz Conrad Hutzenlaub und Till Marlen Hutzenlaub fand die Veranstaltung „toll“, wie die drei im Gespräch mit dieser Zeitung erzählen.

Dabei wären sie fast gar nicht angekommen. „Das Navi von Josef Pieper hatte sich wohl verstellt. Plötzlich waren wir am Flughafen in Düsseldorf und haben dort eine Rundfahrt gemacht“, berichtet Till Marlen schmunzelnd. Doch als das Missgeschick entdeckt war, reichte es noch, um rechtzeitig in Düren zu sein.

„Der Ministerpräsident hat viel Zeit gehabt und sich mit allen Gästen unterhalten“, berichteten die drei. Und die versammelten Gäste stimmten ein Geburtstagsständchen mit guten Wünschen an, weil Armin Laschet am folgenden Tag 59 Jahre alt wurde.

„Jedes Prinzenpaar oder Dreigestirn wurde auf die Bühne gerufen und musste dazu über einen roten Teppich laufen“, erzählt Prinzessin Pia. Zudem habe der Ministerpräsident sie zu ihrem für eine Prinzessin eher ungewöhnlichen Hobby befragt: Sie spielt Fußball. Der Ministerpräsident habe auch gewusst, dass Marlen im Jugendparlament der Stadt mitarbeitet. „Das fand der gut.“

„Wir kamen dort an, konnten uns umziehen und sind dann in die Halle gegangen“, erzählt Prinz Conrad. An verschiedenen mit Namenskärtchen ausgestatteten Tischen war Gelegenheit, sich mit anderen Kinder-Karnevalisten auszutauschen. „Ein Paar war erst am Sonntag ins Amt gekommen“, haben die Drei erfahren. Auch die Altersstruktur war sehr unterschiedlich. „Die jüngsten waren so fünf oder sechs Jahre alt, die ältesten wohl so 15“.

Natürlich wurde auch gesungen. Ein Musiker begleitet die vielen Lieder auf dem Keyboard. Einige Gruppen hatten Tanzmariechen dabei. Die Mundartgruppe „Echte Fründe“ aus Düren gab zudem eine karnevalistische Kostprobe.

Als offizielle Gäste der Stadt duften sich alle Kindertollitäten ins Goldenen Buch der Stadt Düren eintragen. „Wir haben uns dort für die Einladung bedankt“, erzählt Till Marlen.

Als Mittagsessen gab es ein Büfett. „Wir konnten zwischen Pasta, Pizza, Pommes oder Salat wählen.

9.30 Uhr war Abfahrt aus Ochtrup, gegen 20.30 Uhr war die Gruppe wieder zurück in Ochtrup. „Ein richtig spannender Tag“, sind sich die Drei einig.

Die Kinderprinzenpaare und Kinderdreigestirne kamen aus: Aachen, Baesweiler, Bonn, Düren, Düsseldorf, Erftstadt, Hagen, Heinsberg, Hilden, Kamp-Lintfort, Köln, Leichlingen, Minden, Mönchengladbach, Neuss, Ratingen, Recklinghausen, Rösrath, Siegburg, Stolberg, Suttrop, Velbert und aus Och­trup.

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