Gymnasium tritt bei „Jugend debattiert“ an
Spielerischer Wettstreit um Argumente

Ochtrup -

„Jugend debattiert“ ist das größte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Bundesweit nehmen jährlich rund 200 000 Schüler von 1200 Schulen teil. Ein Team des Gymnasiums Ochtrup diskutierte beim Regionalwettbewerb mit.

Sonntag, 23.02.2020, 06:37 Uhr aktualisiert: 23.02.2020, 07:00 Uhr
Vertraten das Gymnasium beim Wettbewerb „Jugend debattiert“: Nico Brinkschmidt, Florian Desch, Katharina Bomkamp und Hannah Reehuis (v.l.).
Vertraten das Gymnasium beim Wettbewerb „Jugend debattiert“: Nico Brinkschmidt, Florian Desch, Katharina Bomkamp und Hannah Reehuis (v.l.). Foto: Maria Weilinghoff

In den Spielen der Fußballbundesliga kommt es immer wieder zu Ausschreitungen und Krawallen wie am vergangenen Wochenende in Hamburg beim Spiel Dynamo Dresden gegen St. Pauli. Soll den Straftätern neben einem Stadionverbot auch der Führerschein entzogen werden? Dies war eine von zwei Fragen, mit denen sich Nico Brinkschmidt, Hannah Reehuis und Katharina Bomkamp jetzt beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ am Werner-von-Siemens Gymnasium in Gronau auseinandergesetzt haben. „Gemeinsam mit Acht- und Neuntklässlern anderer Schulen aus dem Bezirk Münster debattierten sie über angemessene Konsequenzen für Randalierer in Fußballstadien“, schreibt das Gymnasium in einer Pressemitteilung. Über die zu vertretende Position entschied dabei das Los. In der zweiten Debattenrunde stritten die Schüler dann darüber, ob Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen – Pro oder Kontra wieder nach Losentscheid.

Die Lehrerinnen Laura Engelhardt und Maria Weilinghoff fungierten in den unterschiedlichen Debatten als Jurorinnen. Sie zeigten sich beeindruckt von den kommunikativen Kompetenzen der Teilnehmer. „Es freut uns sehr, mit wie viel Überzeugungskraft und Sachkenntnis die Schüler in der Lage sind, ihre Standpunkte darlegen“, wird Laura Engelhardt in der Mitteilung zitiert.

Letztendlich fuhren die drei Gymnasiasten, die mental durch Mitschüler Florian Desch unterstützt wurden, ohne Sieg zurück nach Och­trup. „Zwar konnte keiner unserer Schüler einen Sieg verbuchen, doch wir freuen uns über ihr Engagement und den Einsatz, den sie gezeigt haben, um sich in ihrer Freizeit auf die Debatten vorbereitet haben. Zudem erhalten sie bei Interesse im nächsten Jahr erneut die Chance, am Wettbewerb teilzunehmen. Vielleicht gelingt es ihnen ja dann, die Jury von ihren Kompetenzen zu überzeugen“, sagt Maria Weilinghoff.

„Jugend debattiert“ ist das größte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Bundesweit nehmen jährlich rund 200 000 Schüler von 1200 Schulen teil.

Das Gymnasium Ochtrup beteiligt sich nach eigenen Angaben zum dritten Mal. Der Wettbewerb befördere die Schüler in ihrer Entwicklung zu mündigen Bürgern mit eigener Meinung..

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