Narren ziehen frühzeitig in die Stadthalle um
Der Schlüssel bleibt in der Familie

Sonntag, 23.02.2020, 19:46 Uhr aktualisiert: 26.02.2020, 14:22 Uhr
Die Schlüsselübergabe an das Kinderdreigestirn war diesmal eine Familienangelegenheit. Schließlich versahen die beiden Kinder von Bürgermeister Kai Hutzenlaub närrische Dienste in dem Trio. Echte Showqualitäten hatte derweil das Programm beim Rathaussturm, der diesmal wegen des schlechten Wetters frühzeitig in die Stadthalle verlegt wurde. Doch die Narren ließen den Sturm draußen toben und feierten drinnen umso ausgelassener.
Die Schlüsselübergabe an das Kinderdreigestirn war diesmal eine Familienangelegenheit. Schließlich versahen die beiden Kinder von Bürgermeister Kai Hutzenlaub närrische Dienste in dem Trio. Echte Showqualitäten hatte derweil das Programm beim Rathaussturm, der diesmal wegen des schlechten Wetters frühzeitig in die Stadthalle verlegt wurde. Doch die Narren ließen den Sturm draußen toben und feierten drinnen umso ausgelassener. Foto: Martin Fahlbusch

Dann findet der Rathaussturm halt im Saale statt, hieß die Parole. So war die Stadthalle schon vor der magischen 11.11-Uhr-Zeit rappelvoll – und sollte noch voller werden, denn immer mehr bunt-kostümierte Jecken sorgten für schunkelfreudige Enge.

So tobten draußen die Böen für sich alleine – und drinnen das vielstimmige Ochtrup, Buäh!

Man wusste nicht, ob Bürgermeister Kai Hutzenlaub diesmal besonders schnell davon zu überzeugen war, die städtische Schlüsselgewalt an das Ochtruper Kinderdreigestirn zu übergeben. „Immerhin bleibt der Schlüssel ja quasi in der Familie. Aber ich weiß ja nur zu genau, was Prinz Conrad (Hutzenlaub) und Till (Marlen Hutzenlaub) so alles aushecken – und Prinzessin Pia (Eschhues) ist auch nicht von schlechten Eltern“, gab sich das Stadtoberhaupt wankelmütig. Aber seine Stellvertreter Christa Lenderich und Matthias Dankbar votierten für den närrischen Volksentscheid. So wanderte der Schlüssel in jecke Hände und das bürgermeisterliche Dreigestirn ins bereit stehende Gefängnis. Hinter Gittern wurde aber kein Trübsal geblasen, die Drei gaben sich lebensfroh.

Sitzungspräsident Danny Hölke schickte die Mitwirkenden des närrischen Stimmungsprogramms dann pfiffig in den Knast, um sich dort nach gezeigten Leistungen komfortabel bewirten zu lassen. Apropos: Das Programm hatte echte Showqualitäten: Zwischen die Auftritte von Küken-, Kids- und 1. Garde des KCN, mischten sich deftige Büttenreden von Peppi aus Welbergen sowie Käthe und Stina aus Ochtrup, bei denen die männliche Herrlichkeit ordentlich was um die Ohren bekam. Die revanchierten sich als Crazy- und als Niederesch-Boys, mussten sich aber dann doch der Tanzgewalt der „Dancing Queens“ aus Metelen, der „Chaos-Queens“ und der Gruppe „Five-Season“ beugen.

Bewegung war aber nicht nur auf der Bühne angesagt, sondern auch im Saal, um die Theken herum und im Gefängnis. Der Nachwuchs freute sich immer wieder über den süßen Bonbonregen der vom Elferrat auf sie niederging. Und alle zusammen waren regelrecht verzaubert und in Hochstimmung versetzt, als die Freunde aus der französischen Partnerstadt Estaires mit Mitgliedern des Komitees „Estaires sans frontière, der Musikkapelle „Harmonie municipal“ (die feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen) und der anmutigen Tänzerinnengruppe „Arabesques“ in wahren Can-Can-Orkan über die Bühne fegten.

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