Tourismus in Ochtrup
„Unser Potenzial verbessern“

Ochtrup -

Die Ochtruper Stadtmarketing und Tourismus GmbH möchte die Attraktivität der Töpferstadt für Besucher erhöhen. „Die Entwicklung in unserer Stadt ist noch nicht abgeschlossen“, sagt etwa Geschäftsführer Robert Tausewald.

Montag, 24.02.2020, 19:20 Uhr
Haus Welbergen ist für Touristen in Ochtrup immer ein lohnendes Ziel.
Haus Welbergen ist für Touristen in Ochtrup immer ein lohnendes Ziel. Foto: Irmgard Tappe

Das Landesamt für Statistik (IT.NRW) hat jetzt die Übernachtungszahlen für das Jahr 2019 vorgelegt. Sowohl die Zahl der Besucher als auch die der Übernachtungen stieg gegenüber 2018 um 2,6 Prozent auf 242,3 Millionen Gäste – NRW-weit.

„Auf Ochtrup bezogen können wir aus der Statistik keine belastbaren Zahlen ableiten“, sagt Robert Tausewald auf Anfrage. Der Wirtschaftsförderer der Stadt ist bis zur Wiederbesetzung der Geschäftsführerstelle bei der Ochtruper Stadtmarketing und Touristik GmbH auch für den Tourismus zuständig. Wie berichtet hatte Karen Jungkamp Anfang des Jahres die Töpferstadt verlassen und eine neue Stelle angetreten.

Da sind viele Fachleute unterwegs. Das ist durchaus als Grundauslastung für die Hotels anzusehen.

Robert Tausewald

„Ochtrup ist als Einheit zu klein“, begründet Tausewald. Die Stadt sei als Wirtschaftsstandort gut aufgestellt. Die Hotels profitierten von den verschiedenen Spezialisierungen der in Ochtrup ansässiger Unternehmen. „Da sind viele Fachleute unterwegs. Das ist durchaus als Grundauslastung für die Hotels anzusehen“, schätzt Tausewald die Situation vor Ort ein. Er hält sie auch für zukünftig tragfähig, da Och­trup weiter wachsen werde. „Die Entwicklung in unserer Stadt ist noch nicht abgeschlossen.“

Tausewald geht zudem davon aus, dass Touristen, die etwa mit dem Rad für ein oder zwei Nächte in der Töpferstadt Station machen, wohl in den Hotels am Ort unterkommen. Bei größeren unangemeldeten Gruppen könne es aber zu Problemen kommen.

Daneben gebe es rund 15 Ferienwohnungen in Och­trup. Das Tourismus-Büro stehe in regem Austausch mit den Vermietern. Dabei gehe es nicht nur um Fragen der Vermarktung. „Die Tourist-Info an der Bahnhofstraße weiß in der Regel, wo etwas frei ist“. Das gelte auch für Übernachtungsmöglichkeiten in der Region, etwa in Gronau oder in Bad Bentheim. Darüber hinaus gebe es Überlegungen, einen Flyer zu erstellen.

Die Entwicklung in unserer Stadt ist noch nicht abgeschlossen.

Robert Tausewald

„Darin könnten wir etwa über Sehenswürdigkeiten und andere Attraktionen informieren, Einkaufstipps geben oder auf Restaurants hinweisen.“

Die Planungen würden in enger Zusammenarbeit mit den Vermietern diskutiert, so Tausewald: „Wir wollen unser Potenzial verbessern.“ Urlauber erwarteten heutzutage „eine gewisse Qualität und somit viele Informationen über die jeweiligen Angebote“. Stichworte könnten etwa Komfort oder bestimmte Dienstleistungen sein.

Die Ferienwohnungen sind auch auf verschiedenen Plattformen im Internet zu finden.

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