Breitbandausbau
Anschlusschance durch „Beifang-Regelung“

Ochtrup -

Der Glasfaseranschluss rückt für immer mehr Ochtruper Haushalte in greifbare Nähe. In Langenhorst und Welbergen sind die Arbeiten abgeschlossen, im Außenbereich fehlt nicht mehr viel. Es bleiben wohl nur wenige Haushalte übrig, für die eine andere Lösung gefunden werden muss.

Dienstag, 10.03.2020, 13:44 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 13:50 Uhr
Der Ausbau des Glasfasernetzes schreitet in Ochtrup voran.
Der Ausbau des Glasfasernetzes schreitet in Ochtrup voran. Foto: Vera Szybalski

Der Ausbau der Glasfasernetzes schreitet voran. Seit einigen Wochen sind Tiefbauer in den Siedlungsgebieten Buschlandweg, An den Wiesen und entlang der Rosenstraße unterwegs, um die Breitbandinfrastruktur aufzubauen beziehungsweise zu erweitern. Die Maßnahmen in Langenhorst und Welbergen sind abgeschlossen. Im Außenbereich würden im Zuge der finalen Ausarbeitung des Förderprojektes weitere Adressen hinzugenommen, sagte Bürgermeister Kai Hutzenlaub bei der jüngsten Ratssitzung am Donnerstag.

Diese sogenannte „Beifang-Regelung“ werde laufend geprüft, um die bisher nicht förderfähigen Haushalte, die entlang der Trassen des Planbereichs liegen, mit zu versorgen. Etwa 50 bis 60 Haushalte konnten so noch nicht abgefangen werden, doch diese Zahl habe sich erheblich verringert.

„Stellt die Baufirma während der Arbeiten fest, dass ein Haushalt mitgenommen werden kann, dann greift die Beifang-Lösung. Die Haushalte können sich aber auch selbstständig bei Wirtschaftsförderer Robert Tausewald (Telefon 0 25 53/ 73 111, E-Mail: robert.tausewald@ochtrup.de) melden und nachfragen, ob ein Anschluss möglich ist“, erklärt der Bürgermeister. „Für alle anderen müssen wir eine Lösung finden.“

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