Spielplätze morgen wieder offen
Immer nacheinander schaukeln

Ochtrup -

Ab Donnerstag (7. Mai) werden auch in Ochtrup die Spielplätze wieder freigegeben. Allerdings gelten weiterhin Abstandsregeln. Ausgenommen von der Öffnung sind nach wie vor Bolzplätze und Sportanlagen

Dienstag, 05.05.2020, 16:48 Uhr aktualisiert: 06.05.2020, 17:06 Uhr
35 Spielplätze in der Töpferstadt werden morgen wieder freigegeben.
35 Spielplätze in der Töpferstadt werden morgen wieder freigegeben. Foto: Steven/Stadt Ochtrup

Darauf haben Kinder und Eltern lange gewartet: Auf vielen Spielplätzen darf in Nordrhein-Westfalen ab dem morgigen Donnerstag wieder gespielt, gehüpft und geschaukelt werden – so auch auf den rund 35 Spielanlagen in Ochtrup. „Mit der Wiedereröffnung der Spielplätze machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Normalität für unsere Kinder“, freut sich Bürgermeister Kai Hutzenlaub über diese Maßnahme.

In diesem Zuge wird auch der Stadtpark wieder geöffnet. „Er war zeitweilig abgesperrt, weil er sich als Hotspot herausgestellt hatte. Aufgrund des teilweise beobachteten Besucherverhaltens mussten wir hier von einer erhöhten Infektionsgefahr ausgehen“, wird das Ochtruper Ordnungsamt in einer Pressemitteilung zitiert. „Jetzt lockern wir diese Maßnahme, um Spaziergängern und Familien wieder zunehmend Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu bieten, und wir hoffen, dass auch hier die Hygiene- und Kontaktregeln eingehalten werden“, erklärt der Verwaltungschef.

Ausgenommen von der Öffnung sind nach wie vor Bolzplätze und Sportanlagen, bei denen sich die Nutzer zwangsläufig nahekommen und das Infektionsrisiko zu groß bleibt. Das gibt die Rechtsverordnung des Landes NRW eindeutig vor, und auch die Kommunen müssen sich daran halten, schreibt die Stadtverwaltung.

In Ochtrup zählen neben den rund zehn Bolzplätzen auch die Skateranlage, die Boulebahn und die Minigolfanlage im Stadtpark dazu. Die bisher geltenden Absperrungen und Verbotsschilder auf den Spielplätzen werden im Laufe des Donnerstags von Mitarbeitern des Baubetriebshofs abgebaut. Allerdings werden dafür andere Schilder aufgestellt – mit den Sicherheitsregeln, die auch hier eingehalten werden müssen. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist für Erwachsene vorgegeben. Spielgeräte sollten nur dann gemeinsam genutzt werden, wenn der Mindestabstand gewahrt ist. „Sonst bitte nacheinander und so, dass jedes Kind an die Reihe kommt – wie das im Kindergarten geübt wird“, wird Hutzenlaub in dem Schreiben zitiert.

Dabei sollten auch die Eltern darauf achten, dass überfüllte Anlagen gemieden und grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden. Risikogruppen empfiehlt die Stadt, Spielplätze generell zu meiden. Und natürlich gilt: Nur wer keine Symptome hat, die auf Covid-19 hindeuten, darf die Spielplätze betreten. Zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auf den Spielplätzen nur geraten. Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und so sich und andere schützen.

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