Schützenverein Weiner
Gerne in die verlängerte Amtszeit

Ochtrup -

Tom Duesmann und Rica Meesker regieren die Weiner-Schützen auch die kommenden beiden Jahre. Im Interview sprechen sie über das ausgefallene Schützenfest.

Donnerstag, 21.05.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 22.05.2020, 18:28 Uhr
Tom Duesmann und Rica Meesker werden die Weiner Schützen notgedrungen zwei weitere Jahre regieren. Für sie stellt das aber kein Problem dar.
Tom Duesmann und Rica Meesker werden die Weiner Schützen notgedrungen zwei weitere Jahre regieren. Für sie stellt das aber kein Problem dar. Foto: Maximilian Stascheit

Die Weiner-Schützen haben, wie alle anderen Schützenvereine im Ort, ihr Schützenfest absagen müssen. Die WN-Redaktion spricht mit den weiter amtierenden Majestäten über die Corona-Situation. Heute sind Tom Duesmann und Rica Meesker an der Reihe.

 

Wie erleben sie die Coronazeit?

Wir können uns glücklich schätzen, dass wir und unsere Familien noch alle gesund sind und wir unserem Beruf wie gewohnt nachgehen können. Natürlich fehlt uns das Feiern und die gemeinsame Zeit mit unseren Freunden. Aber wann hat das Motto „Et hätt noch emmer jot jejange“ so gut gepasst, wie zur aktuellen Zeit?

Wie hätten Sie das Schützenfest-Wochenende normalerweise verbracht?

Zum jetzigen Zeitpunkt hätten wir das Flasche ausgraben mit dem alten Festvorstand schon hinter uns gehabt. Am Mittwoch hätte das Grünholen mit dem neuen Festvorstand stattgefunden. Am Donnerstag wären wir in Begleitung des Weiner Spielmannszug von unseren Schützenbrüdern abgeholt worden. Der Rest des Wochenendprogramms müsste den meisten Schützen im Kreis bekannt sein.

Wann war für Sie klar, dass das mit den Schützenfesten in diesem Jahr nichts mehr wird?

Für mich wurde die Absage relativ schnell klar, als die ersten Shutdown-Maßnahmen in Deutschland getroffen wurden. Ich denke, dass es unverantwortlich gewesen wäre, zu dieser Zeit eine so große Veranstaltung stattfinden zu lassen. Aufgrund der Situation waren wir uns im Vorstand auch sehr schnell einig, das Fest in diesem Jahr abzusagen.

Jetzt werden Sie zwei Jahre länger den Verein regieren. Wie finden Sie das?

An sich ist ja nichts schlechtes daran, Königspaar eines so familiären Vereins zu sein. Da wir noch jung sind, sehe ich auch keine Probleme darin, das Amt noch zwei Jahre länger zu bekleiden. Ich denke, dass wir die Zeit mit ein, zwei kleinen Festen auch sehr gut überbrücken können.

Müssen Sie sich für die neue Saison einkleiden oder sonstige Vorkehrungen treffen?

Vermutlich sollte der schwarze Anzug auch in zwei Jahren noch genau so gut sitzen wie damals unter der Stange. Bei meiner Königin brauche ich mir keine Sorgen machen, da sie sowieso der fittere Part von uns beiden ist (lacht).

Wie verbringen Sie das ausgefallene Schützenfest-Wochenende?

Da die Wetteraussichten gut aussehen, werden wir wohl im kleinen Kreise das Beste aus dem Wochenende machen. Wie lässt sich so ein Wochenende besser verbringen, als mit ein Paar Schützenbrüdern, kaltem Bier, Sekt und der Familie? Natürlich mit Abstand.

Privileg für die Majestäten: Platz für drei Sätze an das Schützenfest-Volk:

Stay save und bleibt gesund!

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