Epidemie im Jahr 1666
Mit Messen und Kräutern gegen die Pest

Ochtrup -

Das Coronavirus belegt derzeit unser aller Leben mit Beschlag. Doch, dass eine Seuche die Menschen in der Töpferstadt heimsucht, ist eigentlich nichts Neues – nur liegt das letzte Ereignis dieser Art bereits etliche Jahre zurück. Ein Blick in die Akten des Stadtarchivs lässt das deutlich werden. In einer kleinen Serie berichtet die Lokalredaktion über die verschiedenen Epidemien der vergangenen Jahrhunderte. Im ersten Teil geht es um die Pestepidemie 1666. Von Anne Steven
Donnerstag, 11.06.2020, 05:48 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2020, 05:48 Uhr
Das alte Kreuz und der Bildstock auf dem Pestfriedhof in Welbergen erinnern mehr als 300 Jahre nachdem die Seuche im Münsterland grassierte an die die Opfer.
Das alte Kreuz und der Bildstock auf dem Pestfriedhof in Welbergen erinnern mehr als 300 Jahre nachdem die Seuche im Münsterland grassierte an die die Opfer. Foto: Anne Steven
Ein idyllischer kleiner Wanderweg, gesäumt von knorrigen Obstbäumen schlängelt sich entlang der Vechte durch die Felder und Wiesen zwischen Langenhorst und Welbergen. Mitten im Wald trifft der Wanderer auf den Welbergener Pestfriedhof. Ein altes Kreuz erinnert dort an die Pestepidemie, die Mitte des 17. Jahrhunderts in Och­trup grassierte.
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