Alternativer Antrieb
Städtische Elektroauto-Flotte bekommt fünftes Mitglied

Ochtrup -

Die Stadt Ochtrup setzt weiter auf E-Mobilität. Jetzt sie ein neues elektrobetriebenes Fahrzeug in ihre Flotte aufgenommen. Es soll nicht das letzte gewesen sein.

Dienstag, 07.07.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 16:56 Uhr
Bürgermeister Kai Hutzenlaub (v.l.), Klimaschutzmanager Gerald Müller und Friedhofsgärtner Hermann Duesmann freuen sich über das neue Elektrofahrzeug der Stadt.
Bürgermeister Kai Hutzenlaub (v.l.), Klimaschutzmanager Gerald Müller und Friedhofsgärtner Hermann Duesmann freuen sich über das neue Elektrofahrzeug der Stadt. Foto: Katrin Kuhn

Mit dem neuen Street-Scooter-Transporter hat die Stadt Ochtrup ihren Fuhrpark um ein weiteres Elektroauto bereichert. Das Gefährt kommt im Baubetriebshof zum Einsatz, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit vier BMW i3-Modellen an den verschiedenen Zweigstellen ist es nun schon das fünfte E-Mobil der Stadtverwaltung.

Seit 2018 setzt sie mit den Leasing-Fahrzeugen auf klimafreundliche Mobilität. Friedhofsgärtner Hermann Duesmann sieht den E-Transporter mit der offenen Ladefläche insbesondere für seine Zwecke als optimal, weil er besonders wendig und dabei leise über die schmalen Wege des Kommunalfriedhofs rollt. „Seine 200 Kilometer Reichweite habe ich selten ausgeschöpft, wenn ich den Wagen abends wieder abstelle“, meint Duesmann. „Nur etwa alle zwei bis drei Tage kommt er an die Ladestation.“

Ideal für kurze Wege

Für die vielen und zugleich kurzen Wege in der Stadt sei das E-Auto die ideale Alternative, sind auch Bürgermeister Kai Hutzenlaub und Klimaschutzmanager Gerald Müller überzeugt: „Damit können wir E-Mobilität genau dort verwirklichen, wo sie sinnvoll, wirtschaftlich und vor allem umweltschonend ist.“

Dass noch nicht alle offenen Fragen rund um das Thema-E-Mobilität gelöst sind, ist Müller bewusst. „Für die CO-Bilanz ist entscheidend, dass der Akku des Elektroautos mit Ökostrom geladen wird, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaikanlage, und der gesamte Produktionsprozess durch Ökostrom und recycelte Rohstoffe gespeist wird“, meint er. „Und natürlich muss es dazu einen stärkeren Zubau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie einen Ausbau der Ladeinfrastruktur geben, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen.“

„Wir prüfen bei jeder neuen Anschaffung, ob sich der Einsatz eines E-Autos anbietet“, meint Hutzenlaub. Es gehe auch darum, einen Anfang zu machen und in Sachen zukunftsweisender Mobilität voranzugehen.

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