Sachbeschädigung auf dem Gelände der SpVgg Langenhorst/Welbergen
Hakenkreuz: Staatsschutz ermittelt

Ochtrup -

Nach Vandalismus auf dem Gelände der SpVgg Langenhorst/Welbergen ermittelt nun der Staatsschutz. Unbekannte hatten dort unter anderem gezündelt und ein Hakenkreuz auf das Pflaster geschmiert.

Freitag, 31.07.2020, 16:46 Uhr aktualisiert: 02.08.2020, 15:44 Uhr
Ein Brandfleck zeugt von dem abgebrannten Kanister auf dem Vereinsgelände.
Ein Brandfleck zeugt von dem abgebrannten Kanister auf dem Vereinsgelände. Foto: A. Holtmann

Alfred Holtmann ist richtig sauer. Als er am Donnerstagmorgen am Vereinsheim der SpVgg Langenhorst-Welbergen seine Dienste als Platzwart versehen wollte, musste er feststellen, dass sich in der Nacht dort schon andere zu schaffen gemacht hatten. Wie Holtmann im WN-Gespräch und auch im sozialen Netzwerk Facebook berichtet, hatten sich Unbekannte aus einem Gerätecontainer einen Kanister mit Benzin besorgt und den Inhalt, vermutlich in Form eines Hakenkreuzes, auf dem Parkplatz vor dem Eingangstor ausgegossen und angezündet. „Dabei ist auch der Kanister verbrannt“, erzählt Holtmann. Damit nicht genug, erleichterte sich ein Täter auf der Terrasse direkt am Gebäude und hinterließ dort einen Haufen Kot samt benutztem Taschentuch. Der Verein hat die Polizei eingeschaltete. Diese sicherte die Spuren und leitete den Fall an den Staatsschutz weiter. Dies sei bei einem solchen Delikt – es wurden mit dem Hakenkreuz „Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ verwendet – üblich, erklärte eine Sprecherin. Einige Vereinsmitglieder der SpVgg Langenhorst/Welbergen haben für Hinweise auf die Ergreifung der Täter Geld zur Verfügung gestellt: Der Verein könne somit eine Belohnung von 350 Euro ausloben, ist bei Facebook zu lesen. Hinweise nimmt die Polizei in Münster (Telefon 02 51 / 27 50) entgegen

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