Strohballenbrand im Schweringhook
Déjà-vu für die Einsatzkräfte

Ochtrup -

Vor drei Jahren hatten die Einsatzkräfte an dieser Stelle bereits Ähnliches erlebt: Im Schweringhook standen am späten Dienstagabend rund 80 Strohballen in Flammen.

Mittwoch, 09.09.2020, 09:26 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 09:54 Uhr
80 Strohballen fielen den Flammen zum Opfer..
80 Strohballen fielen den Flammen zum Opfer.. Foto: Jens Keblat

Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden. Die Freiwillige Feuerwehr war anfangs mit rund 60 Kräften im Einsatz, konnte die rund 80 Rundballen jedoch nur noch kontrolliert abbrennen lassen und die nähere Umgebung vor Flammen und Hitze schützen.

Um 22.32 Uhr am Dienstagabend war die Freiwillige Feuerwehr mit Kräften aller drei Standorte zu dem Strohballenbrand im Außenbereich von Welbergen alarmiert worden. Einsatzleiter Michael Reinker entschied sich vor Ort sofort dazu, sich nicht auf eine aussichtslose Brandbekämpfung, sondern auf den Schutz der direkten Umgebung zu konzentrieren.

Strohballen fallen den Flammen zum Opfer

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  • Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden.

    Foto: Jens Keblat
  • Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden.

    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
  • Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden.

    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
  • Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden.

    Foto: Jens Keblat
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  • Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden.

    Foto: Jens Keblat
  • Im Schweringhook in Welbergen ist am späten Dienstagabend eine größere Strohmiete ein Raub der Flammen geworden.

    Foto: Jens Keblat

Mithilfe einer sogenannten Riegelstellung schützten die eingesetzten Kräfte in der Anfangsphase unter anderem ein Gebäude eines angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebs. Auch einen Baumbestand sowie eine daran entlanglaufende Freileitung bewahrten die ehrenamtlichen Frauen und Männer – einige von ihnen waren noch im Rahmen eines Übungsabends einsatzbereit an ihrem Gerätehaus – vor Flammen und Hitze.

Ein Hydrant direkt an der Brandstelle ermöglichte den Wehrleuten frühzeitig die Sicherstellung der Wasserversorgung. Einsatzleiter Reinker ließ zudem mehrere Meter eines angrenzenden Maisfeldes beseitigen, um die Brandstelle von allen Seiten gut erreichen zu können. Im weiteren Einsatzverlauf reduzierte er dann die Zahl der eingesetzten Kräfte stark, sodass lediglich noch die Besatzungen von drei Löschfahrzeugen und einem Mannschaftstransportfahrzeug aus Langenhorst und Welbergen mehrere Stunden vor Ort verlieben, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Üblicherweise werden brennende Strohmieten mit schwerem Gerät auseinandergefahren, die Strohballen auf einer Freifläche einzeln abgelöscht. Doch dafür habe es im Nahbereich der Einsatzstelle keinen Platz gegeben, erläuterte Michael Reinker auf Nachfrage.

Für ihn und etliche weitere Kameraden war der Brand unterdessen ein regelrechtes Déjà-vu-Erlebnis: Bereits am Ostermontag vor drei Jahren, dem 17. April 2017, brannte die Strohmiete an dieser Stelle. Auch damals habe er den Einsatz geleitet, so Michael Reinker weiter. Das Verfahren sei damals ähnlich gewesen, das Feuer aber kleiner. Damals ermittelte die Polizei im Nachgang wegen Brandstiftung, es entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro. Dieses Mal, sagt Michael Reinker, der auch Mitglied der Wehrführung ist, liege der Schaden nach Angaben des betroffenen Landwirts bei mindestens 4000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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