Gebäude A und B des Bauvereins sind größtenteils bezogen
Neue Wohnungen – alte Nachbarn

Ochtrup -

Fast alle Wohnungen in den neuen Gebäuden A und B des Bauvereins Ochtrup sind mittlerweile bezogen. Während die neue Ringstraße um das Areal zwischen Beethovenstraße und Laurenzstraße ausgekoffert wird, guckt der Vorstand schon auf die nächsten Projekte.

Freitag, 09.10.2020, 10:00 Uhr
Elke Reckels und Robert Ohlemüller vom Vorstand freuen sich, dass neue und alte Mieter eingezogen sind. Gleichzeitig blicken sie schon auf die nächsten Bauprojekte.
Elke Reckels und Robert Ohlemüller vom Vorstand freuen sich, dass neue und alte Mieter eingezogen sind. Gleichzeitig blicken sie schon auf die nächsten Bauprojekte. Foto: Martin Fahlbusch

„Bald hat der Bauverein Ochtrup seine eigene Schubertstraße – zumindest einen Teil davon“, schmunzelt Vorstandsmitglied Elke Reckels , als sie beim Pressetermin von der Außenterrasse des neuen Gebäudes A nach unten schaut. Dort sind Arbeiter dabei, eine neue, demnächst um das gesamte Bauvereinsgelände zwischen Beethovenstraße und Laurenzstraße laufende Ringstraße auszukoffern. Von dieser aus wird man sowohl das neue Gebäude A, als auch das Zwillingsgebäude B bequem erreichen können – und die Bauten, die der Bauverein noch in der längerfristigen Planung in den nächsten Jahren auf den Reißbrettern hat.

„Wir sind mit den beiden neuen Gebäuden A und B so gut wie durchs Ziel“, betont Vorstandskollege Robert Ohlemüller . Die meisten der 36 Wohneinheiten sind längst vermietet und schon fast alle bezogen. Zwölf Wohnungen in den beiden Komplexen sind gut 72 Quadratmeter groß, 24 sind mit gut 45 Quadratmetern für Einzelmieter ideal.

Derzeit sind wir bei einem Mietpreis von rund 5,55 Euro pro Quadratmeter.

Elke Reckels

Für die Bewohner der ehemaligen Hausnummern Beethovenstraße 25 bis 29 war der Umzugsweg nicht besonders weit. „Aber wir haben nicht nur den Wohnungstausch alt gegen neu anbieten, sondern darüber hinaus auch weitere Interessenten für bezahlbaren Wohnraum als neue Mieter begrüßen können. Und wir brauchten dafür keine großartige Werbung zu machen“, freute sich Ohlemüller.

Für Elke Reckels war es wichtig hervorzuheben, dass auf dem gesamten, rund 16 000 Quadratmeter großen Areal zwischen Laurenz- und Beethovenstraße Zug um Zug weitere neue Gebäude entstehen, die mit einem hohen Anteil öffentlicher Gelder gefördert werden und die sich an die dafür vorgesehenen gesetzlichen Vorgaben halten. „Derzeit sind wir bei einem Mietpreis von rund 5,55 Euro pro Quadratmeter und erfüllen bestens die Vorgaben, so wie es das Ziel des Bauvereins Ochtrup vorgibt“, erläutert die Diplomkauffrau.

Wir sind mit den beiden neuen Gebäuden A und B so gut wie durchs Ziel.

Robert Ohlemüller

Für die 36 neuen Wohneinheiten in den beiden Gebäuden und die Erschließungskosten des „neuen Teilstücks Schubertstraße“ waren rund 5,2 Millionen Euro nötig. Die Gebäude sind hell und modern, die Treppenhäuser luftig. Es sind – gerade für ältere und behinderte Menschen – Aufzüge eingebaut. Die Kellerräume sind praktikabel und enthalten große Waschküchen. „Wir haben mit energetischem Augenmaß geplant und gebaut und in den Fahrrad- und Entsorgungsschuppen auch Steckdosen für E-Bikes eingeplant“, betonte Robert Ohlemüller, der als Leiter der Stadtwerke Ochtrup ein Fachmann ist.

Der Blick der beiden Bauverein-Vorständler geht bei dem Pressetermin von ihrem Beobachtungsposten auf der zweiten Etage noch weiter in die Zukunft. Die derzeitige alte Bausubstanz der Gebäude Beethovenstraße 15 bis 29 beziehungsweise 31 bis 35 soll in absehbarer Zeit neuen Bauten mit neuen Gestaltungsideen weichen.

„Das wird bestimmt Frühjahr 2021, eher rollt da kein Bagger – denn vor dem Abbruch stehen die Entsorgungsgutachten für den gesamten Bauschutt, dessen Beschaffenheit und das muss ordentlich kalkuliert werden“, informiert Robert Ohlemüller. Jedenfalls wird man dann über „den eigenen Teil der Schubertstraße“ wohl fahren können.

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