Letzte Sitzung in alter Legislaturperiode – Genesungswünsche für den Bürgermeister
Rat bewilligt zehn Millionen Euro für neue Feuerwache

Ochtrup -

Die Ausschussmitglieder hatten vorab offensichtlich ganze Arbeit geleistet: Ohne Diskussion stimmte der rat einstimmig der vorgelegten Kostenrechnung für die neue Feuerwache zu.

Samstag, 10.10.2020, 13:54 Uhr

Die letzte Ratssitzung der alten Legislatur begann am Donnerstagabend in der coronakonform ausgestatteten Stadthalle eher ungewöhnlich. Der als Sitzungsleiter fungierende zweite Bürgermeisterstellvertreter, Matthias Dankbar, sprach im Namen der Anwesenden dem krankgeschriebenen (Noch-)Bürgermeister Kai Hutzenlaub beste Genesungswünsche aus und hatte für die neue Bürgermeisterin Christa Lenderich einen Blumenstrauß parat. Dankbar versäumte aber auch nicht, den demnächst ausscheidenden Ratsmitgliedern Dank für deren geleistete Arbeit auszusprechen, er schloss dabei ebenso und ausdrücklich die sachkundigen Bürger und die Mitarbeiter der Verwaltung ein.

Diesen Gedanken nahm Christa Lenderich auf – und auch die Erste Beigeordnete Birgit Stening hatte später noch ein spezielles Lob des Kreiswahlleiters vor allem für die vielen ehrenamtliche Wahlhelfer in petto. Dabei ging es um den Personenkreis, der in Ochtrup für die Bürgermeister- und Landratsstichwahl „in die Verlängerung“ gehen musste.

Unspektakulärer Verlauf

Inhaltlich war der übrige Sitzungsverlauf eher unspektakulär. Der ausstehende Zustimmung-Beschluss zur vorgelegten Kostenrechnung für den Bau der neuen Feuerwache wurde ohne Aussprache einstimmig verabschiedet. Beratungen in Ausschusssitzungen, die deutliche Einsparungen zur Folge hatten, waren dem „Ja“ des Rates vorangegangen. Somit belaufen sich die Kosten nach den ehemals veranschlagten rund 13,5 Millionen Euro und nach Stellungnahme auch des Architekturbüros bbp nun auf rund zehn Millionen Euro.

Ebenso einstimmig und nach einigen Rückfragen – Abstände zu Nachbarn und bisherige Höhen – wurde der Antrag verabschiedet, im Flurstück 191, Flur 47, in der Bauerschaft Weiner die dort bisher festgesetzte Höhenbegrenzung für ein dort geplantes Bauwerk (Möbelhochlager) von 14 auf 20 Meter zu erhöhen. Die notwendigen rechtlichen Schritte – Bebauungsplanänderung – können somit vorbereitet werden.

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