Alleinunfall auf der B 403
Autofahrer aus der Grafschaft gestorben

Ochtrup -

Auf der Bundesstraße 403 in Höhe der Autobahnauffahrt A 31 ist am Mittwochnachmittag ein Mann ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei und der Feuerwehr soll der 62-Jährige einen medizinischen Notfall erlitten haben.

Mittwoch, 14.10.2020, 16:30 Uhr
Das Fahrzeug des Verunglückten wies so geringe Schäden auf, dass die Einsatzkräfte, die zum Unfallort geeilt waren, davon ausgehen, dass die Person einen medizinischen Notfall erlitten .
Das Fahrzeug des Verunglückten wies so geringe Schäden auf, dass die Einsatzkräfte, die zum Unfallort geeilt waren, davon ausgehen, dass die Person einen medizinischen Notfall erlitten . Foto: lem

Ein 62 Jahre alter Mann ist am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 403 in Höhe der Autobahnauffahrt A 31 ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr der Insasse eines weißen Pkw mit Grafschafter Kennzeichen die Bundesstraße in Richtung Ochtrup. Kurz vor dem Zubringer soll er mit seinem Wagen auf die linke Straßenseite geraten und gegen einen Baum gefahren sein.

„Die Feuerwehr ist um 14.14 Uhr alarmiert worden. Beim Eintreffen waren schon Ersthelfer tätig und hatten den Verunfallten aus dem Fahrzeug geholt und reanimiert. Nach erfolgloser Reanimation hat der Rettungsdienst dann seine Arbeit eingestellt. Die Person ist verstorben“, erklärte Thomas Ransmann, Brandoberinspektor bei der Freiwilligen Feuerwehr Ochtrup. Auch die Notärzte und Besatzung des herbeigerufenen Rettungshubschraubers konnten nichts mehr ausrichten.

 

„Es deutet vieles auf einen medizinischen Notfall und nicht auf einen Verkehrsunfall hin“, sagte Hauptkommissar Jörg Fischer von der Ochtruper Polizei vor Ort. „Das Fahrzeug des Verstorbenen weist so geringe Unfallschäden auf, dass wir davon ausgehen, dass die Person einen medizinischen Notfall erlitten hat, von der Straße abgekommen ist und gegen den Baum gefahren ist“, so Jörg Fischer weiter.

Es gebe keinerlei Unfallzeugen, aber es seien Personen als Ersthelfer vor Ort gewesen. „Diese haben uns mitgeteilt, dass der später Verstorbene noch ganz kurz ansprechbar gewesen sei und wahrscheinlich eine zweite Attacke erlitten hat. Es war auf keinen Fall ein Verkehrsunfall“, betonte der Hauptkommissar aus der Töpferstadt.

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