Sarah Bögge bereitet Nussecken zu
Im November wächst die Lust aufs Backen

Ochtrup -

Für die WN-Serie „In Ochtruper Töpfe geschaut“, hat Sarah Bögge Nussecken gebacken. Im November kommt bei der 35-Jährigen stets die Lust aufs Backen auf. Das Backen selbst entdeckte die Langenhorsterin, nachdem sie vor 14 Jahren in ihre erste eigene Wohnung zog.

Montag, 16.11.2020, 06:40 Uhr aktualisiert: 16.11.2020, 12:22 Uhr
Für die WN-Serie „In Ochtruper Töpfe geschaut“ hat die Langenhorsterin Sarah Bögge Nussecken gebacken.
Für die WN-Serie „In Ochtruper Töpfe geschaut“ hat die Langenhorsterin Sarah Bögge Nussecken gebacken. Foto: Irmgard Tappe

Ein verlockender Duft strömt der Besucherin entgegen, als sie Sarah Bögges Wohnung betritt. An diesem Samstag ist Nussecken backen angesagt in der kleinen Küche der Langenhorsterin. Und dabei lässt sie sich für die WN-Serie „In Ochtruper Töpfe geschaut“ über die Schulter gucken.

Im November wachse bei ihr stets die Lust aufs Backen, meint die 35-Jährige lachend, während sie Zutaten für den Mürbeteig abwiegt, in eine Rührschüssel gibt und mit dem Handmixer gründlich knetet.

Nussecken stehen ohnehin alle Jahre wieder auf ihrem Plan. Die Freude am Backen entdeckte Sarah Bögge, nachdem sie vor 14 Jahren in ihre erste eigene Wohnung gezogen war.

Sarah Bögge backt Nussecken. Dafür stellt sie zunächst einen Mürbeteig her.

Sarah Bögge backt Nussecken. Dafür stellt sie zunächst einen Mürbeteig her. Foto: Irmgard Tappe

„So, jetzt den Teig noch einmal gründlich mit den Händen durchkneten“, fährt sie im Backprozess fort und streift Küchenhandschuhe über. „Das ist hygienischer als mit bloßen Händen“, findet sie. Als nächstes verteilt sie den Mürbeteig gleichmäßig auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech. „Man könnte den Teig auch ausrollen. Aber ich mache das immer mit den Händen, das geht ebenso gut“, sagt sie und bestreicht als nächstes die Teigfläche großzügig mit Aprikosenmarmelade.

Der Teig für die Nussecken wird mit Aprikosenmarmelade bestrichen.

Der Teig für die Nussecken wird mit Aprikosenmarmelade bestrichen. Foto: Irmgard Tappe

Nun ist die Nussmasse an der Reihe. Sarah Bögge gibt die erforderliche Mengen Butter, Zucker und Wasser in einen Topf und lässt das Ganze bei geringer Hitze unter Rühren schmelzen. „Man könnte auch braunen Zucker nehmen. Das gäbe einen Karamellgeschmack“, weiß sie aus Erfahrung.

Ihr Hund Ares sitzt derweil in einiger Entfernung in seinem Körbchen und beobachtet genau, was Frauchen macht. Gerade schiebt sie das Backblech in den vorgeheizten Backofen. „Das muss jetzt 35 Minuten bei 175 Grad backen“, hört Ares sie sagen und knurrt leise vor sich hin. Eigentlich wäre um diese Zeit eine Runde „Gassi gehen“ fällig. Aber an diesem Nachmittag muss der Vierbeiner sich noch eine Weile gedulden.

Sarah Bögge erzählt, dass sie gern verschiedene Backrezepte ausprobiert. Da darf es auch ruhig mal etwas Exotisches sein. Wie zum Beispiel indische Samosas. Die hat sie vor etlichen Jahren erstmals gebacken, als ihr Arbeitgeber ein Backbuch mit internationalen Rezepten seiner Mitarbeiter plante. „Ich habe zwei indische Freundinnen. Die haben mir das Rezept dieser Teigtaschen mit pikanter Füllung verraten. Die Zubereitung ist zwar recht arbeitsintensiv, aber es schmeckt super gut“, erzählt die Langenhorsterin.

Zum Schluss werden die fertigen Nussecken noch in dunkle Kuvertüre getunkt.

Zum Schluss werden die fertigen Nussecken noch in dunkle Kuvertüre getunkt. Foto: Irmgard Tappe

Weniger aufwendig, aber genauso schmackhaft ist das Backwerk an diesem Nachmittag, das inzwischen gar ist und abkühlt. Danach schneidet Sarah Bögge es in Dreiecke. Diese Nussecken tunkt sie zum Abschluss in Kuvertüre, die zuvor im Wasserbad geschmolzen war. „Absolut lecker!“, lautet das Urteil der Berichterstatterin. „Ich würde mich freuen, wenn viele Leute die Nussecken nachbacken würden“, bemerkt Sarah Bögge.

Rezept für Nussecken

Für den Mürbeteig 300 Gramm Mehl, einen Teelöffel Backpulver, 130 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillinzucker, 130 Gramm Butter und zweiEier mit dem Handmixer zu einem Teig verarbeiten. Diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und200 Gramm Aprikosenkonfitüre auf den Teig streichen.Für den Nussbelag 200 Gramm Butter, 200 Gramm Zucker und vier Esslöffel Wasser in einen Topf geben und bei niedriger Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Dann 200 Gramm gemahlene sowie 200 Gramm gehackte Haselnüsse unterrühren und die Masse gleichmäßig auf der Konfitüre verteilen.Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Heißluft 35 Minuten backen.20 Minuten auskühlen lassen, in Dreiecke schneiden und die Ecken in geschmolzene Kuvertüre tauchen. Sarah Bögge wünscht guten Appetit!

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Das Urteil der Berichterstatterin: Die Nussecken sind super lecker!

Das Urteil der Berichterstatterin: Die Nussecken sind super lecker! Foto: Irmgard Tappe

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