Neuer Standort in früherer Bäckerei-Filiale an der Bahnhofstraße
Eine-Welt-Laden zieht um

Ochtrup -

Die ökumenische Projektgruppe Ochtrup freut sich: Ihr Eine-Welt-Laden hat ein neues Zuhause gefunden. Eines, das größer ist als der alte Standort. Im aktuellen Angebot befinden sich auch Produkte, die in der Vorweihnachtszeit das Zeug zum Bestseller haben.

Freitag, 20.11.2020, 15:57 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 16:44 Uhr
Marlies Mulder, Petra Reinholz, Inge Jordan und Maria Balzer (v.l.) freuen sich, die Produkte des Eine-Welt-Ladens jetzt an einem größeren Standort anbieten zu können.
Marlies Mulder, Petra Reinholz, Inge Jordan und Maria Balzer (v.l.) freuen sich, die Produkte des Eine-Welt-Ladens jetzt an einem größeren Standort anbieten zu können. Foto: Marc Brenzel

Schöne und vor allem nachhaltige Geschenkideen für Weihnachten gibt es im Eine-Welt-Laden der ökumenischen Projektgruppe Ochtrup. Seit Donnerstag befindet sich der Verkaufsraum in der ehemaligen Filiale der Bäckerei Bäumer in der Bahnhofstraße. Von fair gehandeltem Kaffee über ­leckere Schokolade bis hin zu schicken und gleichzeitig funktionalen Körben – das Angebot im Eine-Welt-Laden kann sich sehen lassen.

Weihnachtsbaumschmuck aus Palästina, Speckstein-Deko aus Kenia oder Windlichter aus Indien sind geradezu prädestiniert zum Verschenken. Und auch das Porzellan aus Thailand oder der Kakao aus Südamerika bieten sich prima an, um auf dem Gabentisch ein Plätzchen zu finden.

Hinzu kommen diverse Produkte, die ortsansässige Ehrenamtliche und Unterstützer des Eine-Welt-Ladens entworfen haben. Dabei handelt es sich unter anderem um raffinierte Schlüsselanhänger, gehäkelte Stofftiere, bestickte Handtücher oder um Kalender und Postkarten von Andreas Holthaus. „Das sind alles tolle Spenden“, freut sich Petra Reinholz von der ökumenischen Projektgruppe.

„Toll“, da sind sich alle im Team einig, ist vor allem, dass Ferdi Bäumer die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung stellt. Damit habe man sich im Vergleich zum vorherigen Standort im evangelischen Gemeindezentrum um ein Dreifaches vergrößert, weiß Marlies Mulder. Daher können mehr Personen gleichzeitig im Laden sein. „Das ist von großem Vorteil, denn wir haben in diesem Jahr nicht die Möglichkeit, unsere Produkte auf dem Weihnachtsbasar im Gemeindezentrum oder auf dem Mühlenmarkt anzubieten“, berichtet Inge Jordan. Beide Veranstaltungen mussten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Die Produkte aus den Herkunftsländern wie Kuba, Kolumbien oder Pakistan beziehen die Töpferstädter über verschiedene Handelspartner. „Die Handelsketten werden von der Herstellung bis zur Auslieferung kontrolliert“, weiß Maria Balzer.

Mit den Verkaufsgewinnen werden Projekte in Nova Iguacú und Recife (Brasilien), Kampala (Uganda), Gdedema (Ghana) und Sindh (Pakistan) unterstützt. Zudem geht ein Teil der Einnahmen unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ an die Produzenten direkt vor Ort.

Bis zum 19. Dezember (Samstag) öffnet der Eine-Welt-Laden zu folgenden Zeiten: mittwochs bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7687432?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Nachrichten-Ticker